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Leben und Wirken im Verbund

Von A-Z: Infos für Dich!

 

L E B E N   U N D   W I R K E N   I M   V E R B U N D

Aristoteles
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W I L L K O M M E N oI M   J U G E N D H I L F E V E R B U N D   A N T O N I U S H E I M

Seit über 40 Jahren engagieren wir uns in der Heimerziehung.

Heute betreuen mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pädagogischen Bereich etwa 340 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Hierfür halten wir eine Vielzahl verschiedener Angebote im stationären, teilstationären, ambulanten und ergänzenden Erziehungshilfebereich in ganz Wiesbaden vor.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.
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E I N   P A A R   Z A H L E N . . .

22 (voll-)stationäre Gruppen für Kinder und Jugendliche | davon neun Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Ausländer/innen (umA) |  fünf Erstaufnahmegruppen für umA | zwei Tagesgruppen | circa 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter |  über 80 Apfelbäume | Standorte in neun Wiesbadener Stadtteilen | Vernetzung zu zahlreichen Kooperationspartnern | Mitarbeit in etwa 20 kommunalen, kirchlichen und überregionalen Arbeitskreisen, Fachkonferenzen und Ausschüssen | Menschen aus über 35 Ländern | eine Imkerei

 

MAI 2016


»BLAUES HAUS« FEIERLICH ERÖFFNET

Jugendliche, Mitarbeitende, Kooperationspartner, Unterstützer/innen, Interessierte und Freunde nutzten die offizielle Eröffnung des Blauen Hauses am 12. Mai, um sich selbst ein Bild der jüngst bezogenen Einrichtung für unbegleitete minderjährige Ausländer/innen zu verschaffen. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum festlichen Empfang. Neben Verbundleier Andreas Müller begrüßte die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden, Christa Enders, die Gäste in kurzen Grußworten. Anschließend erläuterte Erziehungsleiter Sebastian Hofmann die Grundgedanken der pädagogischen Konzeption »Gemeinsam. Leben. Lernen.«, der optischen Gestaltung und des strukturellen Aufbaus der Einrichtung.

Die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden, Christa Enders (links), erhält von Verbundleiter Andreas Müller Honig aus der Antoniusheim-Imkerei als »süßen Dank« für die besonders gute und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit im Vorfeld der Eröffnung des Blauen Hauses

Die Band »Romie« aus Frankfurt  beeindruckte die Gäste des offiziellen Empfangs zur Eröffnung des Blauen Hauses mit wunderbarer Musik

Nach dem Empfang der offiziellen Gäste waren für alle Besucher/innen (fast) alle Türen im Blauen Haus geöffnet. Wer wollte, konnte durch das Sonnensystem reisen: Die Gruppe »Pluto« lud zu frischen Waffeln und Kaffee in ihr Esszimmer ein; auf »Neptun« bereiteten Jugendliche und Betreuer/innen alkohol- und kostenfreie Cocktails zu. Ohren und Augen kamen auf »Jupiter« und »Mars« auf ihre Kosten: Neben einer kleinen Ausstellung beeindruckender Zeichnungen eines Jugendlichen konnten sich Musikbegeisterte an einer JamSession beteiligen.

Die Bevölkerungen von »Uranus« und »Saturn« leisteten ihren Beitrag zur Eröffnungsfeier in Form der Gestaltung des Hauses mit großen Grünpflanzen und der Bepflanzung des Haupteingangs.

Als Dank und Anerkennung für die Mühen und das Engagement vor, während und unmittelbar nach dem Einzug in das Blaue Haus Mitte April überreichte Verbundleiter Müller jedem »Planeten« einen Gutschein für eine Freizeitaktivität in Höhe von 250 Euro.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR BETREUUNG VON UNBEGLEITETEN MINDERJÄHRIGEN AUSLÄNDER/INNEN IM ANTONIUSHEIM FINDEN SIE HIER.

DIE WEB-PRÄSENZ VON »ROMIE« FINDEN SIE HIER.

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APRIL 2016

IMAM HUSAMUDDIN MEYER INFORMIERT ZUM THEMA »SALAFISMUS«

Erziehungsleiter Sebastian Hofmann (links) freut sich über den Besuch von Imam Husamuddin Meyer im Blauen Haus

Bei der Betreuungsarbeit mit Jugendlichen - insbesondere unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen (umA) - können die Gefahren, die von extremistischen Werbern ausgehen, nicht außer Acht gelassen werden. Rechtsextremismus stellt eine Gefahr für Jugendliche dar; nicht weniger aber auch Strömungen, die sich auf religiöse Wurzeln berufen. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass betreuende Mitarbeiter/innen fundiert informiert sind im Hinblick auf Hintergründe, Verbreitung, Herangehensweise und die konkreten Gefahren, die für die uns anvertrauten jungen Menschen zur Gefahr werden könnten. Hieraus gilt es, pädagogische Blickweisen zu schärfen und Warnsignale früh richtig zu deuten.

Zahlreiche Mitarbeitende des Jugendhilfeverbundes folgten Meyers Ausführungen und nutzten die 2-stündige Informationsveranstaltung, wichtige Fragen zu stellen und Aspekte aus dem Betreuungsalltag darzustellen. Auch zukünftig steht Imam Meyer den Mitarbeitenden sowie den Jugendlichen beratend zur Seite.

»Neben einem kompetenten Gesprächspartner zu Fragen des Islam in Deutschland, konnten wir mit Imam Meyer einen beeindruckenden, weltoffenen Menschen in der Einrichtung begrüßen«, resümierte Erziehungsleiter Hofmann am Ende der Veranstaltung.

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FRÜHJAHR 2016

QUALIFIZIERUNGS-CURRICULUM IN VOLLEM GANG

Unser vielfältiges internes Qualifizierungs- und Informationsangebot unterstützt die Professionalität in der Betreuungsarbeit

Bereits seit einigen Monaten werden im Jugendhilfeverbund die InHouse-Informations- und Qualifizierungsangebote deutlich ausgebaut. In einem breiten Curriculum werden zahlreiche Mitarbeiter/innen im pädagogischen Bereich gezielt bei der Wahrnehmung ihrer fachlichen Aufgaben gestärkt und geschult. Je nach Schwerpunkt der betreuerischen Aufgabe werden wiederholt Fortbildungen zum Thema der professionellen Deeskalation sowie traumapädagogische Grundlagen mit Schwerpunkt auf die Betreuung von umA angeboten. Hinzu kommen Schulungen zur digitalen Kassenführung und Dokumentation - ebenfalls Aufgaben, die zum modernen Berufsbild der pädagogischen Fachkraft in betreuenden Einrichtungen zählen. Am Ende des Curriculums sollen möglichst viele pädagogischen Mitarbeiter/innen diese Qualifizierungsbausteine durchlaufen haben.

Weiterer Bestandteil des Curriculums sind 2-tägige Informationsveranstaltungen für neue Mitarbeiter/innen, Informationsrunden zu den Themen »Infektionsschutz« sowie dem »Umgang mit Gefahren salafistischer Strömungen im pädagogischen Alltag«. Im Laufe des Aprils steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: In einer 1-tägigen Fortbildung gibt es vielfältige Informationen zum Thema »Frühkindliche Bindungserfahrungen und ihre möglichen Auswirkungen«.

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MÄRZ/ APRIL 2016

»DAS PERFEKTE DINNER« WEITET DEN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

Die kulinarische Reise der umA-WGs Siegfriedring B und C: Mexiko - Russland - Amerika - Deutschland - Italien

Alle Menschen haben Gemeinsamkeiten - zum Beispiel das Essen, denn ohne Essen geht`s nirgendwo auf der Welt. Und das auf ganz unterschiedliche, spannende Weise. In den Osterferien werden sich die Jugendlichen der beiden umA-Gruppen Siegfriedring B und C auf eine spannende kulinarische Reise durch vier Kontinente begeben. Fünf Teams (bestehend aus Jugendlichen und Betreuer/innen), die im Rahmen eines Gruppenabends am 17.03. durch die Glücksfee Helena ausgelost wurden, treten gegeneinander an. Wie beim »Perfekten Dinner« sind die Teams vor die Herausforderung gestellt, Ihre Gäste (also alle anderen Jugendlichen und Betreuer/innen) von der Qualität der gekochten Speisen, der Tischdekoration und dem Rahmenprogramm so zu überzeugen, dass im Anschluss möglichst viele Punkte gesammelt werden können. Am Ende der Ferien steht fest, ob das »Team Mexiko«, das »Team Russland«, das »Team Amerika«, das »Team Deutschland« oder aber das »Team Italien« den Gaumen-Wettstreit für sich entscheiden konnte. Zuvor müssen das Buget bedacht, typische Speisen des Themenlandes erkundet, eingekauft und das gemeinsame Kochen organisiert werden. Das Gewinner-Team bestimmt, welche große Aktion die beiden Gruppen in den Sommerferien machen werden. Ein spannender Blick über den Tellerrand. Vielleicht findet sich auch die Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich »typisch deutsche« Küche?

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FEBRUAR 2016

ZDF-SERIE »37 GRAD« BEGLEITET DREI UMA

Samir aus Afghanistan lebt im Antoniusheim. Er ist einer von drei umA, die in der Dokumentation des ZDF portraitiert wurden

Über drei Monate wurden drei in Erziehungshilfeeinrichtungen betreute Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflüchtet sind, von einem Team der ZDF-Doku-Reihe »37 Grad« bei ihrem Leben in Deutschland begleitet. Einer dieser jungen Menschen - Samir - lebt in einer Wohngruppe des Antoniusheims. In ganz verschiedenen Stationen seines alltäglichen Lebens (in der Wohngruppe,  im Praktikum, in der Schule, in der Freizeit) gewährte Samir dem Filmteam um Redakeurin Ulrike Schenk Einblicke in sein Leben - und damit der breiten Öffentlichkeit. Herausgekommen ist mit dem Film »Ohne Eltern im fremden Land« eine realitätsnahe, professionell und sensibel begleitete, authentische Dokumentation.

Zur Dokumentation kommt die Filmemacherin zu dem Fazit: »So sind Samir, Yeshi und Abdi sicher nicht repräsentativ für alle Flüchtlinge, die zu uns kommen. Aber vielleicht für andere minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge. Nach Ende der Dreharbeiten war die einhellige Meinung des Filmteams: Wenn die Jugendlichen keine Perspektive in Deutschland bekommen, dann wären viel Arbeit, Kosten und Bemühungen um ihre Integration umsonst gewesen!«

ZUM FILM GELANGEN SIE HIER.

DAS FACEBOOK-PROFIL DER ZDF-SENDEREIHE »37 GRAD« FINDEN SIE HIER.

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FEBRUAR 2016

POSITIVER BLICK ZURÜCK - OPTIMISTISCH NACH VORN: NEUJAHRSEMPFANG 2016

Auch 2016 ein besonderes Highlight: Der Neujahrsempfang

Ebenso wie in den vergangenen Jahren ein besonderes Highlight: Anfang Februar folgten etwa 200 Mitarbeiter/innen des Jugendhilfeverbundes der Einladung von Verbundleiter Andreas Müller zum diesjährigen Neujahrsempfang im großen Saal des Roncalli-Hauses.

Aufgrund des rasanten Wachstums des vergangenen Jahres - insbesondere durch den massiven Ausbau der Betreuungskapazitäten im Bereich umA (») - stellte das Jahr 2015 »ein besonderes und auch besonders anstrengendes Jahr in der Geschichte des Jugendhilfeverbundes« dar, wie Verbundleiter Müller in seiner traditionellen Neujahrsrede betonte. Gleichwohl machte Müller deutlich, dass das »Thema umA« zwar das herausfordernste des vergangenen Jahres darstellte, keinesfalls aber das einzige. So konnten Renovierungen und Neugestaltungen bereits bestehender Einrichtungen des Verbundes weiter voran gebracht werden; wichtige Schritte im Bereich fachlicher Qualifikation eingeleitet und die Vernetzung in der Region stabilisiert und ausgebaut werden. »Heute verfügt der Jugendhilfeverbund über 340 Betreuungsplätze im stationären, ambulanten und flexiblen Bereich der Erziehungshilfe. 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten diese Entwicklung mit großer Motivation, Kreativität, Fachlichkeit und Engagement«, stellte Müller dar. Die vorgertragenen Zahlen haben sogar einige der anwesenden Mitarbeiter/innen sichtlich überrascht - so groß ist der Sprung im Vergleich zum Vorjahr. »Das gute Bewältigen der Aufgaben des vergangenen Jahres wäre ohne Ihr Engagement und Ihre Einsatzbereitschaft nicht in dieser Form möglich gewesen. Dafür danke ich Ihnen ausdrücklich«, betonte Müller.

»Blick zurück - Blick nach vorn«: Neujahrsrede des Verbundleiters Andreas Müller

Nicht weniger als der erfolgreichen Vergangenheit wandte er sich auch den bevorstehenden Herausforderungen zu: Hier zeigte der Verbundleiter auf, dass weitere, im Vergleich zu den derzeitigen Notunterbringungen für umA, deutlich bessere Unterbringungsmöglichkeiten in enger Abstimmung mit dem Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden in den nächsten Monaten geschaffen werden. Damit können die derzeitig notwendigen Notkonstrukte aufgelöst werden. Außerdem betonte Müller die Notwendigkeit weiterer fachlicher Qualifikation und die Optimierung von Verwaltungsabläufen innerhalb der Einrichtung. Mit Blick auf das Projekt »antoniuspaten« (») machte er zudem deutlich, dass das Einbinden ehrenamtlich Engagierter in die Betreuung der umA in großer Breite »Neuland« für die Arbeit des Verbundes darstellt.

Bei der traditionellen Ehrung der Jubilare aus dem vergangenen Jahr wurde Müller von seiner Stellvertreterin, Beate Mayer, unterstützt.

Neben der jährlichen Präsentation »Bilder eines Jahres«, die vom Lernprojekt im Frida-Kahlo-Haus (») vorbereitet wurde, rahmte ein delikates Buffet die Veranstaltung ein.

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JANUAR 2016

LERNPROJEKT ERÖFFNET MARTIN-BUBER-LERNSTUBE 

Im Rahmen der Eröffnungsfeier der Martin-Buber-Lernstube konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Antoniusheims den neuen Raum des Lernprojekts in Beschlag nehmen. Unser Bild zeigt Lernprojekt-Leiter Richard Mittag (Bildmitte) sowie die Lernprojekt-Mitarbeiter Mario Hoff und Annette Schröder, die das Team der Sprachlehrerinnen vertrat. Ehrengast der Eröffnungsfeier war der hölzerne Schlüssel (Bildmitte), der erstmalig zur Eröffnung des Lernprojekts Anfang 2010 überreicht wurde und nun erneut zum Einsatz kam

Dicht an dicht drängten sich neugierige Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende des Jugendhilfeverbundes bei der Eröffnungsfeier »Lernprojekt: Neustart.« am 22. Januar in der neu gestalteten Martin-Buber-Lernstube. Das Lernprojekt im Frida-Kahlo-Haus muss seit einigen Monaten wegen der Notunterbringung zahlreicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer/innen auf sein angestammtes Haus verzichten - nur die Sprachkurse am Standort Boelckestraße und die Angebote des Naturhochseilgartens (») konnten nahtlos weiter laufen.

Umso mehr freuten sich Projektleiter Richard Mittag und die weiteren Mitarbeiter/innen des Lernprojekts über die Eröffnung der Martin-Buber-Lernstube auf dem Hauptgelände des Verbundes. Um die wesentlichsten Angebote auch ohne die vertrauten Räume im Frida-Kahlo-Haus für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder anbieten zu können, wurde ein Möbellager aufwendig um- und ausgebaut sowie neu ausgestattet.

In den nächsten Monaten wird das Frida-Kahlo-Haus renoviert und gänzlich neu ausgestattet. Bis dahin sind die Lernprojekt-Besucher/innen in der Martin-Buber-Lernstube herzlich willkommen. Nach dem Umzug in das eigentliche Lernprojekt-Haus wird der neue Raum einer anderen Bestimmung zugeführt. Welche das ist, wird heute noch nicht verraten. Nur so viel: Auch hiervon werden alle Antoniusheimer profitieren können.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM LERNPROJEKT IM FRIDA-KAHLO-HAUS FINDEN SIE HIER.

DIE AKTUELLEN ANGEBOTE DES LERNPROJEKTS GIBT`S HIER.

WEITERE INFORMATIONEN ZU MARTIN BUBER FINDEN SIE HIER.

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JANUAR 2016

HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL IST SCHIRMHERRIN DER »ANTONIUSPATEN«

Zu Gast im Antoniusheim: Bundesministerin a.D. Heidemarie Wieczorek-Zeul (Bildmitte) informiert sich über den Stand des Ehrenamt-Projekts »antoniuspaten«. Außerdem auf dem Bild zu sehen sind die Projektleiterinnen Adriana Ruiz Pino (links) und Mareike Helmvoigt

Eine passendere Schirmherrin für das vor kurzem gestartete Ehrenamt-Projekt »antoniuspaten« ist kaum vorstellbar: Die ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul übernimmt die Schirmherrschaft über das Patenprojekt.

Am 14. Januar konnten wir den prominenten Gast zu einer Gesprächsrunde über den aktuellen Stand des Projekts im Antoniusheim willkommen heißen. Bei Kaffee und Kuchen berichteten die Projektleiterinnen Adriana Ruiz Pino und Mareike Helmvoigt, dass inzwischen die ersten ehrenamtlich engagierten Paten ihre Patenschaft über im Jugendhilfeverbund betreute unbegleitete minderjährige Ausländer/innen (umA) übernommen haben. »Zurzeit haben wir etwa 130 Bewerber/innen für eine Patenschaft«, konnten die Projektleiterinnen der Ministerin a.D. berichten. »Neben den ersten allgemeinen Informationsveranstaltungen haben wir jetzt mit der Durchführung der ersten Einzelgespräche im Rahmen des Bewerbungsverfahrens begonnen«, berichteten Ruiz und Helmvoigt weiter. Parallel werden Schulungen für die angehenden Patinnen und Paten organisiert.

Frau Wieczorek-Zeul wird selbst eine Patenschaft übernehmen und eine Jugendliche beim Übergang in ein selbstbestimmtes Leben begleiten und unterstützen.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM PROJEKT FINDEN SIE HIER.

INFORMATIONEN ZUR SCHIRMHERRIN DER »ANTONIUSPATEN« FINDEN SIE HIER.

ZUM FACEBOOK-PROFIL VON HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL GELANGEN SIE HIER.

SIE MÖCHTEN EINE PATENSCHAFT ÜBERNEHMEN? BITTE RUFEN SIE UNS AN UNTER (0611) 89 07 53 10 , SENDEN SIE EINE Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ODER FÜLLEN SIE UNSER »ANTONIUSPATEN«-BEWERBUNGSFORMULAR ONLINE AUS.

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JANUAR 2016

THERAPIEBEGLEITHUND IN DER TAGESGRUPPE BUTTERBLUME

Auf den Hund gekommen: Labrador-Rüde Diego leistet wertvollen Beitrag

Seit Juli 2015 haben wir in der Tagesgruppe Butterblume einen neuen Kollegen. Das Besondere an ihm sind die vier Beine und seine kalte Schnauze. Diego ist ein mittlerweile neun Monate alter Labrador-Rüde und begleitet mich täglich bei meiner Arbeit mit den Kindern in der Tagesgruppe Butterblume.

Mit mir, seiner Besitzerin Tammy Heinrich, absolviert er eine Ausbildung zum Therapiebegleithund beim »Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie«.

Die Arbeit mit Diego ist für die Kinder in der Tagesgruppe sehr vielseitig - der Schwerpunkt liegt auf tiergestützter Pädagogik. Das Ziel: Lernfortschritte im Sozialverhalten mit Hilfe sozialemotionaler Lernprozesse. In solchen Lernprozessen haben die Kinder einen regelmäßigen und positiven Kontakt zu Diego, welcher  das Empathievermögen  steigert - auch gegenüber anderen Kindern. Diego ist für die Kinder ein Stressfresser. Er lenkt sie von ihrer Wut, von ihrer Angst, ihrer Langeweile, ihrer Gleichgültigkeit und/oder ihrer Unlust ab. Dafür schenkt er ihnen seine Freude, seine Anhänglichkeit, seine Zärtlichkeit, seine Lebenslust und seine frohe Aufmerksamkeit. Diego gibt den Kindern in der Tagesgruppe Butterblume oft eine direkte Rückmeldung auf ihr Verhalten, jedoch ist das wichtigste hierbei: Er bewertet nicht!

Manche ihrer eigenen Probleme können die Kinder dank Diego für eine Weile „vergessen“. Sie konzentrieren sich stattdessen darauf, was sie schaffen können - natürlich mit ihm gemeinsam.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM »MÜNSTERANER INSTITUT FÜR THERAPEUTISCHE FORTBILDUNG UND TIERGESTÜTZTE THERAPIE«, KURZ MITT, FINDEN SIE HIER.

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DEZEMBER 2015

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE BIERSTADT REALISIERT »WUNSCHBAUMAKTION«

Schenkende und Beschenkte bei der Übergabe im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Bierstadt

Ein nettes Zusammentreffen war es, die Geschenkeübergabe am 17. Dezember in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde in Wiesbaden-Bierstadt. Wunschzettel schmückten den Weihnachtsbaum auf dem Vorplatz der Kirche; Gemeindemitglieder und vorbeiflanierende Passanten waren aufgerufen, die Wünsche der Jugendlichen wahr werden zu lassen. Letztlich konnten alle erfüllt werden - von modischer Winterausstattung (Mütze, Schal, Handschuhe) bishin zu speziellen Parfümwünschen. Entsprechend gut war die Stimmung der Beschenkten - und auch die der Schenkenden - bei der Geschenkeübergabe.

Als Dank für die Engagierten der Gemeinde, die mit viel Geduld und Liebe die Wunschbaumaktion begleiteten, übergaben die begleitenden Pädagog/innen originalen Antoniusheim-Honig und -Apfelsaft.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE WIESBADEN-BIERSTADT FINDEN SIE HIER.

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DEZEMBER 2015

SPENDENAKTION DER »GALERIA KAUFHOF« KOMMT DEN »ANTONIUSPATEN« ZU GUTE

Neben den Geschäftsführern von »Galeria Kaufhof« und »Sportarena« freuen sich bei der Scheckübergabe Frau Loskant (2.v.l.), die auf Seiten der Galeria Kaufhof die Spendenaktion koordinierte sowie Adriana Ruiz Pino (3.v.l.), eine unserer Projektleiterinnen des neuen Bereichs ehrenamtliches Engagement

3.137,02 Euro konnte unsere Mitarbeiterin Adriana Ruiz Pino am 08. Dezember im Verkaufsraum der »Galeria Kaufhof« (») entgegennehmen. In den letzten Wochen waren die Kund/innen mehrerer an der Aktion beteiligter Geschäfte in der Wiesbadener Innenstadt aufgerufen, für die im Jugendhilfeverbund betreuten unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen (umA) zu spenden.

Mit der Spende steht nun die Startfinanzierung eines kleinen Qualifizierungscuriculums der angehenden »antoniuspaten«, also ehrenamtlich Engagierten, die einzelne umA für eine gewisse Zeit unterstützen möchten. Teil der Qualifizierungsangebote werden u.a rechtliche Aspekte ehrenamtlicher Arbeit sowie grundlegendes Wissen der Traumapädagogik sein.

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DEZEMBER 2015

BEREICH EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT: »ANTONIUSPATEN« STARTEN

Das Logo der »antoniuspaten«

Personell und konzeptionell fundiert aufgestellt konnten wir noch vor Jahresende (also etwas schneller als geplant) die ersten Schritte unseres Ehrenamts-Projekts »antoniuspaten« erfolgreich an den Start bringen. Bei einem ersten Informationsabend am 09. Dezember konnten sich etwa 40 Interessierte über die Aufgaben eines Patens/ einer Patin für eine/n unbegleiteten minderjährigen Ausländer/in (umA) informieren.

Die Projektleiterinnen Mareike Helmvoigt und Adriana Ruiz Pino berichteten über den bisherigen Stand des Projekts. Ziel ist es, möglichst vielen umA einen »antoniuspaten« zur Seite zu stellen, der den Schützling »Zeit spendet« und etwa sechs Monate vor dem Ende der Betreuung im Jugendhilfeverbund und - vor allem - darüber hinaus begleitet und unterstützt.

»Wichtig ist, dass beide Seiten von dem Kontakt profitieren«, verdeutlicht Helmvoigt den Grundgedanken des Projekts. Neben praktischer Unterstützung im Alltag für die/den umA soll jeder Pate bewusst die großen Chancen der Begegnung mit Menschen nicht-europäischer Herkunft erkennen und für sich nutzen können.

Die Projektleiterinnen beleiten die Ehrenamtlichen bei Ihrem Engagement und sorgen für den notwendigen Input hinsichtlich der ehrenamtlichen Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen.

Das Projekt ist gerade in der letzten konzeptionellen und organisatorischen Phase, bevor es im Januar 2016 die ersten »Tandems« aus Jugendlichen und Paten geben wird.

»Die Unterstützung nach dem Ende der Betreuung in unseren Einrichtungen ist uns ein wichtiges Anliegen«, betont Erziehungsleiter Sebastian Hofmann. »Das Patenprojekt ist hier ein wesentlicher Baustein - neben den Unterstützungsangeboten für erwachsene Asylbewerber/innen, die die Stadt Wiesbaden, die Wohlfahrtsverbände sowie freie Initiativen vorhalten«, fährt er fort. »Mit den antoniuspaten‹ können wir hier einen wichtigen Beitrag leisten.«

Mit dem Projekt öffnet sich der Jugendhilfeverbund erstmalig in großer Breite ehrenamtlich Engagierten. Die »antoniuspaten« stellen hier eine Säule dar - hinzu kommen Kontakte zu Initiativen, Schulen und Vereinen sowie Spendenaktionen.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM PROJEKT FINDEN SIE HIER.

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NOVEMBER 2015

DAS ÄLTESTE SPIELGERÄT DER WELT SORGT FÜR GROßE FREUDE

Viel Freude und Spaß sorgte die Übergabe von nagelneuen Fuß- und Basketballbällen an einem unserer umA-Standorte. Unser Bild zeigt betreute Jugendliche, Betreuer/innen und die Spender/innen

Etwas Gutes tun - aber sinnvoll: Das war das Credo einer Jugendgruppe, die sich bei uns erkundigte, welche Anschaffungen den wirklich Sinn machen würden. Die Antwort war nicht schwer: Bälle! Die Faszination des ältesten Spielgeräts der Welt ist überall auf der Welt ungebrochen groß. Ob Fußball, Basketball, Volleyball, Tischtennis - nun sind die »Vorräte« an tollen Bällen wieder aufgefüllt.

Neben den Beschenkten freuten sich auch die betreuenden Pädagog/innen und die Spender/innen über die tolle Stimmung bei der Übergabe.

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NOVEMBER 2015

WIR ZEIGEN SOLIDARITÄT!

Stellvertretend für unsere Einrichtung halten (bei bester Laune) unsere stellvertretende Verbundleiterin Beate Mayer (links) und Erziehungsleitung Claudia Eichenberg das Demo-Transparent und machen damit deutlich: »Keine Rasenmäher-Kürzungen in unserer Stadt!«

Ein starkes, vielfältiges soziales Netz ist für uns die Voraussetzung aber auch Zeichen einer gesunden, solidarischen und gerechten Stadt! Daher zeigten (und zeigen!) wir uns solidarisch mit den Protesten gegen die angedachten unfangreichen Kürzungen des kommunalen Sozialetats. Unter dem Motto »Keine Rasenmäher-Kürzungen in Wiesbaden!« waren auch wir - neben zahlreichen anderen Institutionen, Initiativen, Vereinen und engagierten Bürger/innen - am 13. November bei der zentralen Kundgebung auf dem Dernschen Gelände, um gegen die geplanten Kürzungen zu demonstrieren. Für ein gerechtes und solidarisches Wiesbaden. Für unsere Stadt!

WEITERE INFORMATIONEN ZUR KUNDGEBUNG UND DEN MIT IHR VERBUNDENEN INHALTEN FINDEN SIE HIER.

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NOVEMBER 2015

»AG WERTSCHÄTZUNG« BEENDET 2-JÄHRIGEN ARBEITSPROZESS

Das Plakat zu den »Leitsätzen unseres Handelns« ist nun in allen Einrichtungen des Verbundes zu finden

Von 2013 bis zum Herbst 2015 befasste sich unsere »Arbeitsgruppe Wertschätzung«, bestehend aus zahlreichen Mitarbeitenden unserer Einrichtung unter dem Oberthema »Wertschätzung« mit den verschiedenen Aspekten des (alltäglichen) Umgangs miteinander. Als Heimeinrichtung sind wir Lebens- und Arbeitsort mehrerer hundert Menschen - Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Miteinander Leitsätze des Handelns zu formulieren ist recht einfach; sie im alltäglichen Miteinander zu leben und immer wieder anzustreben hingegen ist auch mit Herausforderungen verbunden.

Die fünf formulierten Leitsätze stellen nur ein Ergebnis des Arbeitsprozesses der AG Wertschätzung dar. Daneben ist mit der »ideenwerkstatt« eine dauerhafte Arbeitsgruppe im Entstehen, die vorhandene Kompetenzen bündeln, neue Ideen entwickeln und innovative Impulse in die gesamte Einrichtung senden wird.

Hier finden Sie die Leitsätze unseres Handelns:

♦ Uns verbindet die gemeinsame Grundhaltung, Menschen unabhängig von ihren Schwächen und Stärken achtsam und wertschätzend zu begegnen.

♦ Gelingende Kommunikation ist eine der Grundlagen unseres Alltags und die Basis für ein konstruktives Miteinander.

♦ Bezüglich ihres Lebens– und Arbeitsumfeldes haben alle ein Anrecht auf angemessene        Information und die Transparenz von Entscheidungsprozessen. Dies ermöglicht uns allen Raum zur Mitgestaltung.

♦ Die ganzheitliche Gesundheit eines Jeden ist für uns ein wertvolles Gut. Es liegt in unser aller Verantwortung sie zu schützen und unser Lebens– und  Arbeitsumfeld entsprechend zu gestalten.

♦ Unsere menschlichen und fachlichen Kompetenzen und Erfahrungen erachten wir als den Reichtum des Verbundes. Diesen stetig zu erweitern ist ein andauernder Prozess, an dem wir alle beteiligt sind.

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NOVEMBER 2015

AUßENGELÄNDE NIMMT FORMEN AN

Basketballkörbe, Fußball-Tore und eine Tischtennisplatte bereichern das Außengelände am größten umA-Standort

Im Rahmen der Eröffnung unseres Standortes im Siegfriedring im August (Näheres siehe unten), riefen wir Engagierte, Spender/innen und Firmen dazu auf, Beiträge zur Gestaltung des großzügigen Außengeländes zu leisten. Die ersten sichtbaren Ergebnisse konnten nun in Benutzung genommen werden: Eine Firmenspende ermöglichte die Anschaffung zweier Außen-Basketballkörbe; eine im Rahmen von »Folklore 015« (») gestartete Spendenaktion hat in Form einer schicken Tischtennisplatte Gestalt angenommen. Mini-Fußballtore komplettieren die Outdoor-Sporteinrichtungen.

Weitere Aktionen sind bereits in Planung und Umsetzung: Zwei regenfeste Aufenthaltsplätze im Außenbereich werden gerade geplant. Außerdem ist die Gestaltung einer großen Terasse im Rahmen eines Jahresprojekts des Bundesfreiwilligendienstes im Werden.

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OKTOBER 2015

»OKTOBERCUP« - EIN GANZER HERBSTTAG RUND UM DAS RUNDE LEDER

Erst das Elf-Meter-Schießen entscheidet in einem spannenden Finale über den 1. Platz

Unter Turniereitung von Zbigniew Bukowiecki mit Unterstützung des Lernprojekts im Frida-Kahlo-Haus (») fanden sich am 10. Oktober zahlreiche Spieler und Zuschauer/innen auf unserem Fußballplatz ein. Zwar wurde es im Laufe des langen Fußball-Tages auf unserem Stammgelände in der Idsteiner Straße immer dunkler und kälter - die sechs zum »OKTOBERCUP« angetretenen Mannschaften störte das wenig. Auf der Jagd nach dem Pokal des 1. Platzes begegneten sich die Teams »Bierstadt«, »Siegfriedring 1«, »Siegfriedring 2«, »Rambach«, »Dotzheimer Straße« und »Frida-Kahlo-Haus«. In einem spannenden Finale konnten sich im Elf-Meter-Schießen die Jungs des Teams »Siegfriedring 1« durchsetzen und errangen den begehrten Pokal. Platz 2 belegte das Team »Rambach«.

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OKTOBER 2015

BENEFIZKONZERT »KLANGREIHEN« DES FÖRDERVEREINS FRAUEN-SERVICE-CLUBS-WIESBADEN

Gepflegter Swing mit »Johnny and The Jonettes« erspielt neue Küchen für die WG umF Zieglerstraße

Ein Autohaus wird zum Konzertsaal: Am 08. Oktober waren fast alle der zahlreichen Stühle im »Taunus-Autohaus« besetzt - genau dort, wo normalerweise neue Autos zum Verkauf präsentiert werden. Die Wiesbadener Swing-Formation »Johnny and The Jonettes« spielte auf Einladung des Fördervereins Frauen-Service-Clubs Wiesbaden vor großem Publikum auf mit zwei Zielen: Einerseits die anwesenden Zuhörer/innen bestens zu unterhalten, andererseits Geld für soziale Einrichtungen und Initiativen zu erspielen.

Bereits zum 15. Mal lud der Förderverein des Frauen-Service-Clubs zum Benefizkonzert »Klangreihen« ein. In diesem Jahr das für uns Besondere: Die Hälfte des Erlöses aus Eintrittsgeldern, umfangreicher Tombola und Getränkeverkauf kommt der Wohngruppe umF Zieglerstraße zu Gute. Die Küchen der hier betreuten Jugendlichen werden nun komplett erneuert und modernisiert.

Die andere Hälfte des Erlöses überreicht der Förderverein an den Wiesbadener Verein »Albatros e.V.« (»).

WEITERE INFORMATIONEN ZU DIESER KONZERTREIHE FINDEN SIE HIER.

█ DIE BERICHTERSTATTUNG DES »WIESBADENER KURIER« FINDEN SIE HIER.

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ENGAGIERTE HELFER/INNEN BEIM FREIWILLIGENTAG 2015


Engagement und Kreativität sind gute Partner. Viele fleißige Hände brachten Farbe in das Treppenhaus der WG umF Zieglerstraße

Unter dem Motto »Sei ein Held! Wiesbaden braucht Dich!« brachten sich auch beim diesjährigen Freiwilligentag wieder zahlreiche Engagierte bei ganz verschiedenen Aktionen in der ganzen Stadt ein. Acht freiwillige Helfer/innen fanden sich am Samstag, 05. September in unserer WG umF Ziegerstraße ein, um gemeinsam mit Gruppenpädagogin Annika Bohl und den in der Wohngruppe lebenden Jugendlichen das Treppenhaus kreativ zu gestalten. Bislang beeindruckte das Treppenhaus des dreigeschossigen Hauses nur durch konsequentes Weiß der verputzten Wände. Damit ist jetzt schluss! Mit Geduld, Mühe und Phantasie entstanden zahlreiche kleine Kunstwerke in Form des nun bunten Treppengeländers und handbemalter Bilderrahmen, die zukünftig die Wände zieren werden.

Die Gestaltung des Treppenhauses ist ein Baustein umfangreicher Verschönerungs- und Renovierungsarbeiten der Wohngruppe. Im Winter sollen zwei neue Küchen folgen. Durch den Einsatz der Freiwilligen entstanden nicht nur bleibende Spuren kreativen Engagements, sondern auch schöne Momente beim gemeinsamen Tun.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM FREIWILLIGENTAG FINDEN SIE HIER.

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AUGUST 2015

FORTBILDUNGS-CURRICULUM DER TAGESGRUPPEN ABGESCHLOSSEN

Wer schaut wann zu wem? Und wozu ist das gut? - Familienbrett-Aufstellung mit Playmobilfiguren

Alle pädagogischen Mitarbeiter/innen unserer beider Tagesgruppen Butterblume und Paul-Körner-Haus nahmen an insgesamt zehn Einheiten einer einrichtungsinternen Fortbildungsreihe teil. Inhalt der Fortbildung war schwerpunktmäßig das Thema »Störungen im Umfeld kinder- und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder und psychische Beeinträchtigung aufgrund kindlicher Traumatisierung«. Wir wurden in Methoden wie beispielsweise wertschätzendem Verstehen von (auch herausfordernden) Familiensystemen, Genogramm- und systemische Aufstellungsarbeit von eingeladenen Referenten geschult und übten auf vielfältige Weise, wie man durch sogenannte »Musterunterbrechung« unangemessen aggressivem Verhalten von Kindern bisweilen rechtzeitig positiv entgegenwirken kann. Das nun beendete Curriculum verfolgte die Zielsetzung, neue Entwicklungsschritte für die betreuten Kinder und Jugendlichen und ihre Familien zu ermöglichen, Ressourcen in der Familie zu erkennen und zu aktivieren und eine positive Veränderung des Familiensystems zu initiieren. Da sich langfristig hierdurch auch die Belastungen für die Mitarbeiter/innen reduzieren können, erfahren auch diese – neben einer Vielfalt an methodischen Anregungen und der »Erlaubnis«, immer wieder auch »experimentieren« zu dürfen - eine Erleichterung in ihrem pädagogischen Alltag.

WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN TAGESGRUPPEN FINDEN SIE HIER.

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AUGUST 2015

NEUER STANDORT MIT 30 BETREUUNGSPLÄTZEN UNTER REGEM MEDIENINTERESSE ERÖFFNET

Samir (links) und Najib (rechts) stellten sich mutig den vielen Fragen der versammelten Presse  FOTO: Alfons Kaiser (dpa)

Sozialdezernent Arno Goßmann und zahlreiche Medienvertreter/innen konnten sich im Rahmen eines Ortstermins an einem neu eingerichteten Standort für die Betreuung von umF von der guten Unterbringung der 30 von aktuell (Stand 31.07.2015) insgesamt im Antoniusheim etwa 115 betreuten umF überzeugen. Für Mitte August steht der Umzug aus der Notaufnahmegruppe im Frida-Kahlo-Haus in eine neue Akut-Aufnahmegruppe mit bis zu 24 Plätzen in einem Wiesbadener Vorort an. Die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit, Frau Christa Enders, und unser Geschäftsführer Andreas Müller machten deutlich, dass die Bewältigung dieser schwierigen Unterbringungssituation nur durch die gute Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen mit dem Antoniusheim funktionieren konnte. [...]

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JUNI 2015

HILFE: »DIE MENSCHEN IN NEPAL SIND AUF UNSERE HILFE ANGEWIESEN!«

Wir unterstützen das Engagement von Caritas International für die Menschen in Nepal. Machen Sie mit.

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APRIL 2015

ELTERN-KINDER-AUSFLUG DER TAGESGRUPPEN

Elefanten, Giraffen, Zebras und Gnus: Auf Entdeckungstour im Opel-Zoo

Am 08./09. April war es wieder soweit: Der alljährliche Elternausflug der Tagesgruppen Paul-Körner-Haus und Butterblume stand vor der Tür. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein starteten wir um 11:00 Uhr von der Tagesgruppe mit Kindern, Müttern und Vätern sowie Pädagog/innen nach Königstein in den Opel-Zoo. Mit reichlich Verpflegung und guter Laune schlugen wir, im Opel-Zoo angekommen, sogleich unser Lager gegenüber dem Streichelgehege für das geplante Picknick auf. Nachdem alle gestärkt waren, machten wir gemeinsam einen gemütlichen Spaziergang durch den gesamten Zoo.

Wir staunten unter anderem über Elefanten, Giraffen, Zebras und Gnus. Und bei 1.600 Tieren aus über 230 Arten gab es viel zu entdecken. So trug es sich zu, dass die meisten Kinder kaum Zeit zum Essen fanden, sondern auf große Entdeckungstour gingen oder sich auf dem großen Abenteuerspielplatz austobten. Ob im Kletterwald, im Ballpool, beim Trampolinspringen, Schaukeln oder auf der Seilbahn - es hatten alle sehr viel Spaß! Leider ist ein solch schöner Tag immer viel zu schnell zu Ende und völlig erschöpft fuhren wir gegen Abend wieder nach Wiesbaden zurück.

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APRIL 2015

FERIENPROGRAMM OSTERN 2015: BUNT. VIELFÄLTIG. SPAßIG.

Jugendliche auf Expedition im Frankfurter Zoo

Die drei Worte »bunt«, »vielfältig« und »spaßig« resümieren treffend das Programm in den Osterferien 2015. Den jungen Menschen, die an den vielen verschiedenen Angeboten teilgenommen haben, war sichtlich die Freude anzumerken. Ob offene Angebote wie das Begrüßungsfrühstück und das Abschlussgrillen oder Workshops wie das Ostereier-Gestalten und die Leinwandmalerei – es wurde kunterbunt. Auch der hauseigene Naturseilgarten (») öffnete seine Pforten erstmals in diesem Jahr – das Klettern war sehr spaßig. Des Weiteren wurden Ausflüge zur Soccerhalle nach Limburg und zum Frankfurter Zoo (siehe Bild) unternommen – unglaublich vielfältig. So war für jede und jeden etwas dabei!

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JANUAR 2015

ZWEITE THEATER-KOOPERATION MIT JUSTUS E.V.

Welt steh uns offen oder einer muss dran glauben

Eröffnungsszene aus »Welt steh` uns offen oder einer muss dran glauben!« FOTO: Simon Hegenberg

Unter der Federführung der Schauspielerin und Theaterpädagogin Antonia Schirmeister konnten wir auch diesmal als einer der Kooperationspartner zur Realisierung einer Theaterproduktion von JUSTUS Wiesbaden e.V. unseren Beitrag leisten. Unter dem Titel »Welt, steh` uns offen oder einer muss dran glauben!« beeindruckten »aktuelle« und ehemalige Jugendliche des Jugendhilfeverbundes bei der Premiere am 14. Januar 2015 in der Wartburg Wiesbaden.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM THEATERSTÜCK FINDEN SIE AUF DER WEBSITE DES STAATSTHEATER WIESBADEN.