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Leben und Wirken im Verbund

Von A-Z: Infos für Dich!

 

L E B E N   U N D   W I R K E N   I M   V E R B U N D

Aristoteles
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W I L L K O M M E N oI M   J U G E N D H I L F E V E R B U N D   A N T O N I U S H E I M

Seit über 40 Jahren engagieren wir uns in der Heimerziehung.

Heute betreuen mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pädagogischen Bereich etwa 340 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Hierfür halten wir eine Vielzahl verschiedener Angebote im stationären, teilstationären, ambulanten und ergänzenden Erziehungshilfebereich in ganz Wiesbaden vor.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.
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E I N   P A A R   Z A H L E N . . .

22 (voll-)stationäre Gruppen für Kinder und Jugendliche | davon neun Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Ausländer/innen (umA) |  fünf Erstaufnahmegruppen für umA | zwei Tagesgruppen | circa 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter |  über 80 Apfelbäume | Standorte in neun Wiesbadener Stadtteilen | Vernetzung zu zahlreichen Kooperationspartnern | Mitarbeit in etwa 20 kommunalen, kirchlichen und überregionalen Arbeitskreisen, Fachkonferenzen und Ausschüssen | Menschen aus über 35 Ländern | eine Imkerei

 

JUNI 2016

Deutsch lernen ganz praktisch und mit einem klaren Ziel vor Augen: Wer wird eingeladen? Wer kümmert sich um was? Wer moderiert? Wer bereitet die Vorträge vor? Wer sorgt für die Dekoration? - Ein Fest will gut geplant sein.

SPRACHKURSE: DAS »SPRACHE-ÖFFNET-TÜREN-FEST«

Sprache öffnet Türen – und die Türen haben sich geöffnet: Für das erste »Sprache-öffnet-Türen-Fest«. Das Fest haben die jungen Menschen organisiert und gestaltet, die an den Lernprojekt-Sprachkursen teilnehmen. Und sie haben das Publikum begeistert – z. B. mit Musik, Tanz und Sprachspielen. Auch in der Pause haben die jungen Menschen die Organisation in die Hand genommen: Ob Waffeln backen, alkoholfreie Cocktails mixen oder die Lernstationen erklären – sie haben dafür gesorgt, dass die Gäste sich wohlfühlen konnten. Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!

WEITERE INFORMATIONEN ZU UNSEREN SPRACHKURSEN FINDEN SIE HIER.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM LERNPROJEKT IM FRIDA-KAHLO-HAUS FINDEN SIE HIER.

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JUNI 2016


NEUES FALTBLATT GIBT JUNGEN ERWACHSENEN GEFLÜCHTETEN UND HELFER/INNEN EINE GUTE ORIENTIERUNG

In unserem neuen Faltblatt »Wer hilft mir weiter?« stellen wir die wichtigsten Stellen zur Unterstützung junger Geflüchteter übersichtlich zusammen. Von der Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft über die materielle Versorgung bis hin zu Mobilität und dem internationalen Familiensuchdienst der Deutschen Roten Kreuzes informiert die Publikation nicht nur junge Schutzsuchende in Wiesbaden, sondern gleichsam deren Helfer/innen wie die ehrenamtlichen »antoniuspaten« (») und andere Interessierte.

Die gedruckte Version des Faltblatts liegt mittlerweile in allen Einrichtungen des Jugendhilfeverbundes zum Mitnehmen bereit. Neben der Übersicht wichtiger Unterstützungsstellen, enthält es eine Übersicht der wichtigsten Begriffe in Deutsch, Arabisch, Somali, Persisch, Tigrinja und Englisch sowie eine Karte der Stadt Wiesbaden und ihrer Stadtteile.

ZUM DOWNLOAD GELANGEN SIE HIER.

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MAI 2016


»BLAUES HAUS« FEIERLICH ERÖFFNET

Jugendliche, Mitarbeitende, Kooperationspartner, Unterstützer/innen, Interessierte und Freunde nutzten die offizielle Eröffnung des Blauen Hauses am 12. Mai, um sich selbst ein Bild der jüngst bezogenen Einrichtung für unbegleitete minderjährige Ausländer/innen zu verschaffen. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum festlichen Empfang. Neben Verbundleier Andreas Müller begrüßte die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden, Christa Enders, die Gäste in kurzen Grußworten. Anschließend erläuterte Erziehungsleiter Sebastian Hofmann die Grundgedanken der pädagogischen Konzeption »Gemeinsam. Leben. Lernen.«, der optischen Gestaltung und des strukturellen Aufbaus der Einrichtung.

Die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden, Christa Enders (links), erhält von Verbundleiter Andreas Müller Honig aus der Antoniusheim-Imkerei als »süßen Dank« für die besonders gute und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit im Vorfeld der Eröffnung des Blauen Hauses

Die Band »Romie« aus Frankfurt  beeindruckte die Gäste des offiziellen Empfangs zur Eröffnung des Blauen Hauses mit wunderbarer Musik

Nach dem Empfang der offiziellen Gäste waren für alle Besucher/innen (fast) alle Türen im Blauen Haus geöffnet. Wer wollte, konnte durch das Sonnensystem reisen: Die Gruppe »Pluto« lud zu frischen Waffeln und Kaffee in ihr Esszimmer ein; auf »Neptun« bereiteten Jugendliche und Betreuer/innen alkohol- und kostenfreie Cocktails zu. Ohren und Augen kamen auf »Jupiter« und »Mars« auf ihre Kosten: Neben einer kleinen Ausstellung beeindruckender Zeichnungen eines Jugendlichen konnten sich Musikbegeisterte an einer JamSession beteiligen.

Die Bevölkerungen von »Uranus« und »Saturn« leisteten ihren Beitrag zur Eröffnungsfeier in Form der Gestaltung des Hauses mit großen Grünpflanzen und der Bepflanzung des Haupteingangs.

Als Dank und Anerkennung für die Mühen und das Engagement vor, während und unmittelbar nach dem Einzug in das Blaue Haus Mitte April überreichte Verbundleiter Müller jedem »Planeten« einen Gutschein für eine Freizeitaktivität in Höhe von 250 Euro.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR BETREUUNG VON UNBEGLEITETEN MINDERJÄHRIGEN AUSLÄNDER/INNEN IM ANTONIUSHEIM FINDEN SIE HIER.

DIE WEB-PRÄSENZ VON »ROMIE« FINDEN SIE HIER.

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APRIL 2016

IMAM HUSAMUDDIN MEYER INFORMIERT ZUM THEMA »SALAFISMUS«

Erziehungsleiter Sebastian Hofmann (links) freut sich über den Besuch von Imam Husamuddin Meyer im Blauen Haus

Bei der Betreuungsarbeit mit Jugendlichen - insbesondere unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen (umA) - können die Gefahren, die von extremistischen Werbern ausgehen, nicht außer Acht gelassen werden. Rechtsextremismus stellt eine Gefahr für Jugendliche dar; nicht weniger aber auch Strömungen, die sich auf religiöse Wurzeln berufen. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass betreuende Mitarbeiter/innen fundiert informiert sind im Hinblick auf Hintergründe, Verbreitung, Herangehensweise und die konkreten Gefahren, die für die uns anvertrauten jungen Menschen zur Gefahr werden könnten. Hieraus gilt es, pädagogische Blickweisen zu schärfen und Warnsignale früh richtig zu deuten.

Zahlreiche Mitarbeitende des Jugendhilfeverbundes folgten Meyers Ausführungen und nutzten die 2-stündige Informationsveranstaltung, wichtige Fragen zu stellen und Aspekte aus dem Betreuungsalltag darzustellen. Auch zukünftig steht Imam Meyer den Mitarbeitenden sowie den Jugendlichen beratend zur Seite.

»Neben einem kompetenten Gesprächspartner zu Fragen des Islam in Deutschland, konnten wir mit Imam Meyer einen beeindruckenden, weltoffenen Menschen in der Einrichtung begrüßen«, resümierte Erziehungsleiter Hofmann am Ende der Veranstaltung.

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FRÜHJAHR 2016

QUALIFIZIERUNGS-CURRICULUM IN VOLLEM GANG

Unser vielfältiges internes Qualifizierungs- und Informationsangebot unterstützt die Professionalität in der Betreuungsarbeit

Bereits seit einigen Monaten werden im Jugendhilfeverbund die InHouse-Informations- und Qualifizierungsangebote deutlich ausgebaut. In einem breiten Curriculum werden zahlreiche Mitarbeiter/innen im pädagogischen Bereich gezielt bei der Wahrnehmung ihrer fachlichen Aufgaben gestärkt und geschult. Je nach Schwerpunkt der betreuerischen Aufgabe werden wiederholt Fortbildungen zum Thema der professionellen Deeskalation sowie traumapädagogische Grundlagen mit Schwerpunkt auf die Betreuung von umA angeboten. Hinzu kommen Schulungen zur digitalen Kassenführung und Dokumentation - ebenfalls Aufgaben, die zum modernen Berufsbild der pädagogischen Fachkraft in betreuenden Einrichtungen zählen. Am Ende des Curriculums sollen möglichst viele pädagogischen Mitarbeiter/innen diese Qualifizierungsbausteine durchlaufen haben.

Weiterer Bestandteil des Curriculums sind 2-tägige Informationsveranstaltungen für neue Mitarbeiter/innen, Informationsrunden zu den Themen »Infektionsschutz« sowie dem »Umgang mit Gefahren salafistischer Strömungen im pädagogischen Alltag«. Im Laufe des Aprils steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: In einer 1-tägigen Fortbildung gibt es vielfältige Informationen zum Thema »Frühkindliche Bindungserfahrungen und ihre möglichen Auswirkungen«.

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MÄRZ/ APRIL 2016

»DAS PERFEKTE DINNER« WEITET DEN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

Die kulinarische Reise der umA-WGs Siegfriedring B und C: Mexiko - Russland - Amerika - Deutschland - Italien

Alle Menschen haben Gemeinsamkeiten - zum Beispiel das Essen, denn ohne Essen geht`s nirgendwo auf der Welt. Und das auf ganz unterschiedliche, spannende Weise. In den Osterferien werden sich die Jugendlichen der beiden umA-Gruppen Siegfriedring B und C auf eine spannende kulinarische Reise durch vier Kontinente begeben. Fünf Teams (bestehend aus Jugendlichen und Betreuer/innen), die im Rahmen eines Gruppenabends am 17.03. durch die Glücksfee Helena ausgelost wurden, treten gegeneinander an. Wie beim »Perfekten Dinner« sind die Teams vor die Herausforderung gestellt, Ihre Gäste (also alle anderen Jugendlichen und Betreuer/innen) von der Qualität der gekochten Speisen, der Tischdekoration und dem Rahmenprogramm so zu überzeugen, dass im Anschluss möglichst viele Punkte gesammelt werden können. Am Ende der Ferien steht fest, ob das »Team Mexiko«, das »Team Russland«, das »Team Amerika«, das »Team Deutschland« oder aber das »Team Italien« den Gaumen-Wettstreit für sich entscheiden konnte. Zuvor müssen das Buget bedacht, typische Speisen des Themenlandes erkundet, eingekauft und das gemeinsame Kochen organisiert werden. Das Gewinner-Team bestimmt, welche große Aktion die beiden Gruppen in den Sommerferien machen werden. Ein spannender Blick über den Tellerrand. Vielleicht findet sich auch die Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich »typisch deutsche« Küche?

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FEBRUAR 2016

ZDF-SERIE »37 GRAD« BEGLEITET DREI UMA

Samir aus Afghanistan lebt im Antoniusheim. Er ist einer von drei umA, die in der Dokumentation des ZDF portraitiert wurden

Über drei Monate wurden drei in Erziehungshilfeeinrichtungen betreute Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflüchtet sind, von einem Team der ZDF-Doku-Reihe »37 Grad« bei ihrem Leben in Deutschland begleitet. Einer dieser jungen Menschen - Samir - lebt in einer Wohngruppe des Antoniusheims. In ganz verschiedenen Stationen seines alltäglichen Lebens (in der Wohngruppe,  im Praktikum, in der Schule, in der Freizeit) gewährte Samir dem Filmteam um Redakeurin Ulrike Schenk Einblicke in sein Leben - und damit der breiten Öffentlichkeit. Herausgekommen ist mit dem Film »Ohne Eltern im fremden Land« eine realitätsnahe, professionell und sensibel begleitete, authentische Dokumentation.

Zur Dokumentation kommt die Filmemacherin zu dem Fazit: »So sind Samir, Yeshi und Abdi sicher nicht repräsentativ für alle Flüchtlinge, die zu uns kommen. Aber vielleicht für andere minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge. Nach Ende der Dreharbeiten war die einhellige Meinung des Filmteams: Wenn die Jugendlichen keine Perspektive in Deutschland bekommen, dann wären viel Arbeit, Kosten und Bemühungen um ihre Integration umsonst gewesen!«

ZUM FILM GELANGEN SIE HIER.

DAS FACEBOOK-PROFIL DER ZDF-SENDEREIHE »37 GRAD« FINDEN SIE HIER.

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FEBRUAR 2016

POSITIVER BLICK ZURÜCK - OPTIMISTISCH NACH VORN: NEUJAHRSEMPFANG 2016

Auch 2016 ein besonderes Highlight: Der Neujahrsempfang

Ebenso wie in den vergangenen Jahren ein besonderes Highlight: Anfang Februar folgten etwa 200 Mitarbeiter/innen des Jugendhilfeverbundes der Einladung von Verbundleiter Andreas Müller zum diesjährigen Neujahrsempfang im großen Saal des Roncalli-Hauses.

Aufgrund des rasanten Wachstums des vergangenen Jahres - insbesondere durch den massiven Ausbau der Betreuungskapazitäten im Bereich umA (») - stellte das Jahr 2015 »ein besonderes und auch besonders anstrengendes Jahr in der Geschichte des Jugendhilfeverbundes« dar, wie Verbundleiter Müller in seiner traditionellen Neujahrsrede betonte. Gleichwohl machte Müller deutlich, dass das »Thema umA« zwar das herausfordernste des vergangenen Jahres darstellte, keinesfalls aber das einzige. So konnten Renovierungen und Neugestaltungen bereits bestehender Einrichtungen des Verbundes weiter voran gebracht werden; wichtige Schritte im Bereich fachlicher Qualifikation eingeleitet und die Vernetzung in der Region stabilisiert und ausgebaut werden. »Heute verfügt der Jugendhilfeverbund über 340 Betreuungsplätze im stationären, ambulanten und flexiblen Bereich der Erziehungshilfe. 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten diese Entwicklung mit großer Motivation, Kreativität, Fachlichkeit und Engagement«, stellte Müller dar. Die vorgertragenen Zahlen haben sogar einige der anwesenden Mitarbeiter/innen sichtlich überrascht - so groß ist der Sprung im Vergleich zum Vorjahr. »Das gute Bewältigen der Aufgaben des vergangenen Jahres wäre ohne Ihr Engagement und Ihre Einsatzbereitschaft nicht in dieser Form möglich gewesen. Dafür danke ich Ihnen ausdrücklich«, betonte Müller.

»Blick zurück - Blick nach vorn«: Neujahrsrede des Verbundleiters Andreas Müller

Nicht weniger als der erfolgreichen Vergangenheit wandte er sich auch den bevorstehenden Herausforderungen zu: Hier zeigte der Verbundleiter auf, dass weitere, im Vergleich zu den derzeitigen Notunterbringungen für umA, deutlich bessere Unterbringungsmöglichkeiten in enger Abstimmung mit dem Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden in den nächsten Monaten geschaffen werden. Damit können die derzeitig notwendigen Notkonstrukte aufgelöst werden. Außerdem betonte Müller die Notwendigkeit weiterer fachlicher Qualifikation und die Optimierung von Verwaltungsabläufen innerhalb der Einrichtung. Mit Blick auf das Projekt »antoniuspaten« (») machte er zudem deutlich, dass das Einbinden ehrenamtlich Engagierter in die Betreuung der umA in großer Breite »Neuland« für die Arbeit des Verbundes darstellt.

Bei der traditionellen Ehrung der Jubilare aus dem vergangenen Jahr wurde Müller von seiner Stellvertreterin, Beate Mayer, unterstützt.

Neben der jährlichen Präsentation »Bilder eines Jahres«, die vom Lernprojekt im Frida-Kahlo-Haus (») vorbereitet wurde, rahmte ein delikates Buffet die Veranstaltung ein.

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JANUAR 2016

LERNPROJEKT ERÖFFNET MARTIN-BUBER-LERNSTUBE 

Im Rahmen der Eröffnungsfeier der Martin-Buber-Lernstube konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Antoniusheims den neuen Raum des Lernprojekts in Beschlag nehmen. Unser Bild zeigt Lernprojekt-Leiter Richard Mittag (Bildmitte) sowie die Lernprojekt-Mitarbeiter Mario Hoff und Annette Schröder, die das Team der Sprachlehrerinnen vertrat. Ehrengast der Eröffnungsfeier war der hölzerne Schlüssel (Bildmitte), der erstmalig zur Eröffnung des Lernprojekts Anfang 2010 überreicht wurde und nun erneut zum Einsatz kam

Dicht an dicht drängten sich neugierige Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende des Jugendhilfeverbundes bei der Eröffnungsfeier »Lernprojekt: Neustart.« am 22. Januar in der neu gestalteten Martin-Buber-Lernstube. Das Lernprojekt im Frida-Kahlo-Haus muss seit einigen Monaten wegen der Notunterbringung zahlreicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer/innen auf sein angestammtes Haus verzichten - nur die Sprachkurse am Standort Boelckestraße und die Angebote des Naturhochseilgartens (») konnten nahtlos weiter laufen.

Umso mehr freuten sich Projektleiter Richard Mittag und die weiteren Mitarbeiter/innen des Lernprojekts über die Eröffnung der Martin-Buber-Lernstube auf dem Hauptgelände des Verbundes. Um die wesentlichsten Angebote auch ohne die vertrauten Räume im Frida-Kahlo-Haus für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder anbieten zu können, wurde ein Möbellager aufwendig um- und ausgebaut sowie neu ausgestattet.

In den nächsten Monaten wird das Frida-Kahlo-Haus renoviert und gänzlich neu ausgestattet. Bis dahin sind die Lernprojekt-Besucher/innen in der Martin-Buber-Lernstube herzlich willkommen. Nach dem Umzug in das eigentliche Lernprojekt-Haus wird der neue Raum einer anderen Bestimmung zugeführt. Welche das ist, wird heute noch nicht verraten. Nur so viel: Auch hiervon werden alle Antoniusheimer profitieren können.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM LERNPROJEKT IM FRIDA-KAHLO-HAUS FINDEN SIE HIER.

DIE AKTUELLEN ANGEBOTE DES LERNPROJEKTS GIBT`S HIER.

WEITERE INFORMATIONEN ZU MARTIN BUBER FINDEN SIE HIER.

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JANUAR 2016

HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL IST SCHIRMHERRIN DER »ANTONIUSPATEN«

Zu Gast im Antoniusheim: Bundesministerin a.D. Heidemarie Wieczorek-Zeul (Bildmitte) informiert sich über den Stand des Ehrenamt-Projekts »antoniuspaten«. Außerdem auf dem Bild zu sehen sind die Projektleiterinnen Adriana Ruiz Pino (links) und Mareike Helmvoigt

Eine passendere Schirmherrin für das vor kurzem gestartete Ehrenamt-Projekt »antoniuspaten« ist kaum vorstellbar: Die ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul übernimmt die Schirmherrschaft über das Patenprojekt.

Am 14. Januar konnten wir den prominenten Gast zu einer Gesprächsrunde über den aktuellen Stand des Projekts im Antoniusheim willkommen heißen. Bei Kaffee und Kuchen berichteten die Projektleiterinnen Adriana Ruiz Pino und Mareike Helmvoigt, dass inzwischen die ersten ehrenamtlich engagierten Paten ihre Patenschaft über im Jugendhilfeverbund betreute unbegleitete minderjährige Ausländer/innen (umA) übernommen haben. »Zurzeit haben wir etwa 130 Bewerber/innen für eine Patenschaft«, konnten die Projektleiterinnen der Ministerin a.D. berichten. »Neben den ersten allgemeinen Informationsveranstaltungen haben wir jetzt mit der Durchführung der ersten Einzelgespräche im Rahmen des Bewerbungsverfahrens begonnen«, berichteten Ruiz und Helmvoigt weiter. Parallel werden Schulungen für die angehenden Patinnen und Paten organisiert.

Frau Wieczorek-Zeul wird selbst eine Patenschaft übernehmen und eine Jugendliche beim Übergang in ein selbstbestimmtes Leben begleiten und unterstützen.

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INFORMATIONEN ZUR SCHIRMHERRIN DER »ANTONIUSPATEN« FINDEN SIE HIER.

ZUM FACEBOOK-PROFIL VON HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL GELANGEN SIE HIER.

SIE MÖCHTEN EINE PATENSCHAFT ÜBERNEHMEN? BITTE RUFEN SIE UNS AN UNTER (0611) 89 07 53 10 , SENDEN SIE EINE Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ODER FÜLLEN SIE UNSER »ANTONIUSPATEN«-BEWERBUNGSFORMULAR ONLINE AUS.

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JANUAR 2016

THERAPIEBEGLEITHUND IN DER TAGESGRUPPE BUTTERBLUME

Auf den Hund gekommen: Labrador-Rüde Diego leistet wertvollen Beitrag

Seit Juli 2015 haben wir in der Tagesgruppe Butterblume einen neuen Kollegen. Das Besondere an ihm sind die vier Beine und seine kalte Schnauze. Diego ist ein mittlerweile neun Monate alter Labrador-Rüde und begleitet mich täglich bei meiner Arbeit mit den Kindern in der Tagesgruppe Butterblume.

Mit mir, seiner Besitzerin Tammy Heinrich, absolviert er eine Ausbildung zum Therapiebegleithund beim »Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie«.

Die Arbeit mit Diego ist für die Kinder in der Tagesgruppe sehr vielseitig - der Schwerpunkt liegt auf tiergestützter Pädagogik. Das Ziel: Lernfortschritte im Sozialverhalten mit Hilfe sozialemotionaler Lernprozesse. In solchen Lernprozessen haben die Kinder einen regelmäßigen und positiven Kontakt zu Diego, welcher  das Empathievermögen  steigert - auch gegenüber anderen Kindern. Diego ist für die Kinder ein Stressfresser. Er lenkt sie von ihrer Wut, von ihrer Angst, ihrer Langeweile, ihrer Gleichgültigkeit und/oder ihrer Unlust ab. Dafür schenkt er ihnen seine Freude, seine Anhänglichkeit, seine Zärtlichkeit, seine Lebenslust und seine frohe Aufmerksamkeit. Diego gibt den Kindern in der Tagesgruppe Butterblume oft eine direkte Rückmeldung auf ihr Verhalten, jedoch ist das wichtigste hierbei: Er bewertet nicht!

Manche ihrer eigenen Probleme können die Kinder dank Diego für eine Weile „vergessen“. Sie konzentrieren sich stattdessen darauf, was sie schaffen können - natürlich mit ihm gemeinsam.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM »MÜNSTERANER INSTITUT FÜR THERAPEUTISCHE FORTBILDUNG UND TIERGESTÜTZTE THERAPIE«, KURZ MITT, FINDEN SIE HIER.

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IN UNSEREM ARCHIV FINDEN SIE DAS »AKTUELLE« AUS DEM JAHR 2015.