ARCHIV 2016 Drucken E-Mail

HIER FINDEN SIE UNSERE INFOS DER RUBRIK »AKTUELLES« AUS DEM JAHR 2016.

DAS »AKTUELLE« AUS DEM JAHR 2015

WEIHNACHTEN 2016

AKTION »DANKE! DAFÜR BIN ICH DANKBAR«

Mal andersrum gedacht: Die Aktion »Danke! Dafür bin ich dankbar« bettet die Weihnachtszeit im Antoniusheim thematisch einmal anders ein

In unseren Wohn- und Tagesgruppen werden derzeit die Wunschzettel für Weihnachten geschrieben und allmählich die Geschenke vorbereitet. Vielleicht verbinden auch wir Erwachsenen Wünsche mit den Festtagen: Die Menschen, denen wir uns besonders verbunden fühlen an Weihnachten treffen zu können, die möglicherweise unliebsamen Pflichtbesuche reibungsfrei über die Bühne zu bringen oder aber endlich einen Wunsch materieller Art erfüllt zu bekommen.

Leider kommt oft eine Frage zu kurz: Wofür sollten und können wir eigentlich dankbar sein? Was haben wir schon (erreicht)? Was wollen wir auf keinen Fall missen?

Um ganz bewusst die Frage nach dem bereits Erreichten, nach dem, wofür wir dankbar sein können (und sein sollten), in den Vordergrund der Weihnachtszeit zu rücken, haben wir die Aktion „Danke! Dafür bin ich dankbar“ ins Leben gerufen.

Einige Eckpfeiler der Aktion:

  • Mit Aushängen wird auf die Aktion aufmerksam gemacht.
  • Alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden gebeten, einen kleinen Fragezettel auszufüllen und die Frage „Wofür bist Du dankbar?“ zu beantworten.
  • Die eingegangenen Fragezettel werden die Grundlage für die Gestaltung mehrerer Plakate sein, die am Blauen Haus, am Standort Butterblume sowie in der Idsteiner Straße angebracht werden.
  • Auf dem Dach des Blauen Hauses wird ab dem Ersten Advent bis zum 06. Januar 2017 eine blaue Leuchtschrift „Danke!“ angebracht.
  • Die erstellten Plakate werden als vorübergehendes Gestaltungselement auf dieser Website erscheinen.
  • Ausgewählte Antworten werden die Dekoration des Weihnachtsbaumes auf unserem Stammgelände ergänzen.

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NOVEMBER 2016

INTERGENERATIVE PÄDAGOGIK - FÜR EINE BESSERE NACHBARSCHAFT VON JUNG UND ALT

Erste Kontakte zwischen Jung und Älter ergaben sich beim Adventsmarkt des Antonius-Altenheimes 

Warum kommen wir eigentlich immer nur dann in Kontakt, wenn es Schwierigkeiten gibt? An sich könnte uns doch viel mehr verbinden, dachten sich die Geschäftsführungen der Antoniusheim Altenzentrum GmbH und der Jugendhilfeverbund Antoniusheim GmbH und beschlossen dies zu ändern.

Als Ziel, so waren sich alle einig, sollte die Nachbarschaft positiver gestaltet werden und so wurden die ersten gemeinsamen Projekte mit den Wohngruppen unseres Geländes in der Idsteiner Straße geplant.

Als erstes Projekt galt die Teilnahme am Adventsmarkt des Altenzentrums. An einem eigenen Stand verteilten Jugendliche der Wohngruppen Haus 1, 3 und 4 unseren selbst hergestellten Apfelmost und kamen in einen ersten Kontakt mit den älteren Menschen.

Diese erste, sehr positive Begegnung, führt nun zum nächsten Projekt. Am 28.01.2017 laden wir eine größere Gruppe älterer Menschen des Altenzentrums auf das Gelände in der Idsteiner Straße zum Neujahrskaffee, den die Jugendlichen des Geländes ausrichten werden.

Wir freuen uns auf dieses erneute Zusammentreffen, welches  Menschen unterschiedlichen Alters in Kontakt bringt, denen die Aufgabe gemein ist, sich einen neuen Lebensraum, außerhalb der Familie, zu erschließen.

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NOVEMBER 2016

INSGESAMT 75 JAHRE ERFAHRUNG: LANGJÄHRIGE MITARBEITENDE AUSGEZEICHNET

Die Jubilare und die Gratulanten (v.l.n.r.): Herr Borowski, Verbundleiter Herr Müller, Frau Ehrmanntraut, Herr Schweidler, Erziehungleiterin Frau Eichenberg

Im Jahr 2016 feierten drei unserer langjährigen Mitarbeiter/innen, Frau Ehrmanntraut, Herr Borowski und Herr Schweidler, ihr jeweils 25-jähriges Dienstjubiläum zu dem wir auch in diesem Rahmen nochmals herzlich gratulieren wollen.

Seit vielen Jahren begleiten sie nun schon Jugendliche auf ihrem nicht immer einfachen Weg in ein selbstständiges Leben und bieten diesen in den Wohngruppen auf unserem Gelände in der Idsteiner Straße ein zweites Zuhause.

Diese Form der Begleitung junger Menschen fordert und belohnt zugleich und es gibt viele Geschichten, welche die Drei erzählen können. Allen ist gemeinsam, dass sie ihre Arbeit lieben und diese mit Herz und Verstand und einer Menge an Berufserfahrung umsetzen.

Wir bedankenuns für ihr unermüdliches Engagement und wünschen uns für die nächsten Jahre noch viele weitere gemeinsame Momente und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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NOVEMBER 2016

FILMPROJEKT »ANGEKOMMEN - ABER WIE?« IM RAHMEN DES EXGROUND FILMFESTIVALS GEZEIGT

Bewegende Szenen und bewegte Zuschauer beim Film »Angekommen - aber wie?« im Kulturpalast

Über mehrere Monate arbeiteten die Filmemacher Ottmar Schick und Alexander Sommer gemeinsam mit (teils ehemaligen) Jugendlichen aus unseren »Hafen«-Wohngruppen an dem Filmprojekt »Angekommen - aber wie?«. Der Film, der in Folge des Fotoprojekts »Angekommen - aber wo?« entstanden ist, gewährt dem Zuschauer tiefe Einblicke in die Geschichten, Erlebnisse, aktuellen Hoffnungen und Sorgen mehrerer unbegleiteter minderjähriger Ausländer/innen. Im Rahmen des Exground Filmfestivals (») wurde der Film jüngst im Kulturpalast (») gezeigt.

ZUM FILM GELANGEN SIE HIER.

ZUR FACEBOOK-PRÄSENZ DES FOTOPROJEKTS »ANGEKOMMEN - ABER WO?« GELANGEN SIE HIER.

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NOVEMBER 2016

JAPANISCHE DELEGATION ZU GAST IM ANTONIUSHEIM

Aufmerksame und interessierte Zuhörer/innen informierten sich über das Feld der Jugendhilfe in Deutschland

Eine Gruppe japanischer Studierender der Fachbereiche Soziale Arbeit und Elementarpädagogik informierte sich bei einem Besuch im Jugendhilfeverbund über die Arbeit stationärer, teilstationärer und ambulanter Erziehungshilfen. Die Studierenden, die im Rahmen eines Austauschs mit der Katholischen Hochschule Mainz (») verschiedene Einrichtungen der Sozialen Arbeit in Deutschland besuchen, folgten höchst aufmerksam und interessiert den Ausführungen unserer stellvertretenden Verbundleiterin Frau Mayer.

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OKTOBER 2016

»RUMMELGEBUMMEL« - DAS LERNPROJEKT-HERBSTFEST LÄDT WIEDER ZU EINEM BESONDEREN ABEND EIN

Lernprojekt-Leiter Richard Mittag begrüßt die zahlreichen Gäste zu Beginn des Präsentationsteils im Frida-Kahlo-Haus

Bereits zum sechsten Mal - nach einer (Zwangs-)Pause 2015 - lud das Lernprojekt wieder zum Herbstfest in und um das Frida-Kahlo-Haus ein. Etwa 130 Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Antoniusheims folgten der Einladung zum »Rummelgebummel« am letzten Freitag der Herbstferien. Beeindruckende Darbietungen der Ergebnisse aus den Workshops des vorangegangenen Ferienprogramms wurden in der schon traditionellen und atmosphärischen Show, moderiert von zwei Jugendlichen Moderatoren, präsentiert. Lautstark ertönte die Djembe-Crew, nachdenklich das Flötenspiel eines Jugendlichen aus Afghanistan. Choreografisch sehenswert überzeugten die (männlichen!) Tänzer, zum Mitsingen forderte die Band »Zweite Wahl« auf.

Das traditionelle Buffet mit vielen Köstlichkeiten rahmte eine Ausstellung sehenswerter Bilder ein. Zum besonderen Ambiente trugen auch die vielen Lichter in und rund um das Frida-Kahlo-Haus bei.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM LERNPROJEKT IM FRIDA-KAHLO-HAUS FINDEN SIE HIER.

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OKTOBER 2016

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: »SONNE, SPRACHE & KUNST«

Nur ein kleiner Teil der Ausstellung im Blauen Haus wird im Alexis-Feldmeier-Raum des Bereichs »Sonne« gezeigt

Mit der Vernissage der Ausstellung »Sonne, Sprache & Kunst« wurde der neueste Bereich des Blauen Hauses, die »Sonne«, am 07. Oktober feierlich eröffnet. Der Einladung des Lernprojekt-Leiters Richard Mittag folgten zahlreiche Jugendliche und Mitarbeiter/innen der Einrichtung. Neben kurzen Grußworten rahmten musikalische Einlagen die Ausstellungseröffnung im obersten Stockwerk des Hauses ein: Ein Geigen-Klavier-Duo spielte berühmte Songs rund um das Thema Sonne, ein Jugendlicher zeigte sein Können beim Spielen der afghanischen Trommel, ein weiterer begeisterter mit der Darbietung eines afghanischen Flötenstücks.

Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten die Gäste die beeindruckenden ausgestellten Malereien, Zeichnungen und Fotografien ganz in Ruhe bewundern - insgesamt stellten vier Künstler aus. Das Besondere: Alle Werke sind im Blauen Haus entstanden.

Der Bereich »Sonne« beherbergt nun die Sprachkurse, einen speziellen Bereich unseres Lernprojekts. Nach den Herbstferien wird das Angebot durch gezielte schulische Unterstützung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch ergänzt werden.

WEITERE INFORMATIONEN ZU UNSEREN SPRACHKURSEN FINDEN SIE HIER.

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SEPTEMBER 2016

ABSCHIED-VOM-SOMMER-FEST 2016

Auch in diesem Jahr waren alle (ehemaligen) Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen sowie alle Freundinnen und Freunde und Kooperationspartner herzlich zum Abschied-vom-Sommer-Fest eingeladen

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SOMMERFERIEN 2016

KOOPERATION MIT DER KINDER- UND JUGENDGALERIE VERSCHÖNERT NEPTUN

Strenge Betreuerin und rockende Jungs: Schluss mit weißen Wänden!

Eine gelungene Kooperation zwischen dem Blauen Haus und der Kinder- und Jugendgalerie hinterlässt in der Betreuungseinheit für umA »Neptun« bleibende Spuren: Künstler/innen der Kinder- und Jugendgalerie gestalteten gemeinsam mit Bewohner/innen der Gruppe den Flurbereich. Begeistert machten die Kinder und Jugendlichen mit - die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Wie praktisch, dass sich die Kinder- und Jugendgalerie in unmittelbarer Nachbarschaft zum Blauen Haus befindet: An drei Tagen nahmen Jugendliche aus dem Blauen Haus am sogenannten »upcycling« teil und machten aus alten Schmuckstücken, Kleinstmöbeln und Schachteln wunderschöne neue Kunstobjekte.

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JULI 2016

PAPRIKA, ZWIEBELN UND TOMATEN WACHSEN NUN AM STANDORT SIEGFRIEDRING

Viel Handarbeit und gemeinsamer Einsatz waren für das Anlegen des neuen Gemüsebeets notwendig

Bis der ehemalige Blumenacker wenigestens auf einer kleineren Fläche von wild wuchernden Gräsern befreit war, bedurfte es einer ganzen Menge schweißtreibender Handarbeit der Betreuer/innen und Jugendlichen am Standort Siegfriedring. Erde musste gründlich umgegraben und die zuvor liebevoll angekeimten Setzlinge an die richtige Stelle gebracht werden. Nun haben Zwiebeln, Paprika und Tomaten gute Voraussetzungen, prächtig zu gedeihen. Spätestens im Frühherbst wird das erste selbst geerntete Gemüse den Speiseplan ergänzen.

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JUNI 2016

Deutsch lernen ganz praktisch und mit einem klaren Ziel vor Augen: Wer wird eingeladen? Wer kümmert sich um was? Wer moderiert? Wer bereitet die Vorträge vor? Wer sorgt für die Dekoration? - Ein Fest will gut geplant sein

SPRACHKURSE: DAS »SPRACHE-ÖFFNET-TÜREN-FEST«

Sprache öffnet Türen – und die Türen haben sich geöffnet: Für das erste »Sprache-öffnet-Türen-Fest«. Das Fest haben die jungen Menschen organisiert und gestaltet, die an den Lernprojekt-Sprachkursen teilnehmen. Und sie haben das Publikum begeistert – z. B. mit Musik, Tanz und Sprachspielen. Auch in der Pause haben die jungen Menschen die Organisation in die Hand genommen: Ob Waffeln backen, alkoholfreie Cocktails mixen oder die Lernstationen erklären – sie haben dafür gesorgt, dass die Gäste sich wohlfühlen konnten. Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!

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JUNI 2016


NEUES FALTBLATT GIBT JUNGEN ERWACHSENEN GEFLÜCHTETEN UND HELFER/INNEN EINE GUTE ORIENTIERUNG

In unserem neuen Faltblatt »Wer hilft mir weiter?« stellen wir die wichtigsten Stellen zur Unterstützung junger Geflüchteter übersichtlich zusammen. Von der Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft über die materielle Versorgung bis hin zu Mobilität und dem internationalen Familiensuchdienst der Deutschen Roten Kreuzes informiert die Publikation nicht nur junge Schutzsuchende in Wiesbaden, sondern gleichsam deren Helfer/innen wie die ehrenamtlichen »antoniuspaten« (») und andere Interessierte.

Die gedruckte Version des Faltblatts liegt mittlerweile in allen Einrichtungen des Jugendhilfeverbundes zum Mitnehmen bereit. Neben der Übersicht wichtiger Unterstützungsstellen, enthält es eine Übersicht der wichtigsten Begriffe in Deutsch, Arabisch, Somali, Persisch, Tigrinja und Englisch sowie eine Karte der Stadt Wiesbaden und ihrer Stadtteile.

ZUM DOWNLOAD GELANGEN SIE HIER.

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MAI 2016


»BLAUES HAUS« FEIERLICH ERÖFFNET

Jugendliche, Mitarbeitende, Kooperationspartner, Unterstützer/innen, Interessierte und Freunde nutzten die offizielle Eröffnung des Blauen Hauses am 12. Mai, um sich selbst ein Bild der jüngst bezogenen Einrichtung für unbegleitete minderjährige Ausländer/innen zu verschaffen. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum festlichen Empfang. Neben Verbundleier Andreas Müller begrüßte die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden, Christa Enders, die Gäste in kurzen Grußworten. Anschließend erläuterte Erziehungsleiter Sebastian Hofmann die Grundgedanken der pädagogischen Konzeption »Gemeinsam. Leben. Lernen.«, der optischen Gestaltung und des strukturellen Aufbaus der Einrichtung.

Die Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden, Christa Enders (links), erhält von Verbundleiter Andreas Müller Honig aus der Antoniusheim-Imkerei als »süßen Dank« für die besonders gute und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit im Vorfeld der Eröffnung des Blauen Hauses

Die Band »Romie« aus Frankfurt  beeindruckte die Gäste des offiziellen Empfangs zur Eröffnung des Blauen Hauses mit wunderbarer Musik

Nach dem Empfang der offiziellen Gäste waren für alle Besucher/innen (fast) alle Türen im Blauen Haus geöffnet. Wer wollte, konnte durch das Sonnensystem reisen: Die Gruppe »Pluto« lud zu frischen Waffeln und Kaffee in ihr Esszimmer ein; auf »Neptun« bereiteten Jugendliche und Betreuer/innen alkohol- und kostenfreie Cocktails zu. Ohren und Augen kamen auf »Jupiter« und »Mars« auf ihre Kosten: Neben einer kleinen Ausstellung beeindruckender Zeichnungen eines Jugendlichen konnten sich Musikbegeisterte an einer JamSession beteiligen.

Die Bevölkerungen von »Uranus« und »Saturn« leisteten ihren Beitrag zur Eröffnungsfeier in Form der Gestaltung des Hauses mit großen Grünpflanzen und der Bepflanzung des Haupteingangs.

Als Dank und Anerkennung für die Mühen und das Engagement vor, während und unmittelbar nach dem Einzug in das Blaue Haus Mitte April überreichte Verbundleiter Müller jedem »Planeten« einen Gutschein für eine Freizeitaktivität in Höhe von 250 Euro.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR BETREUUNG VON UNBEGLEITETEN MINDERJÄHRIGEN AUSLÄNDER/INNEN IM ANTONIUSHEIM FINDEN SIE HIER.

DIE WEB-PRÄSENZ VON »ROMIE« FINDEN SIE HIER.

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APRIL 2016

IMAM HUSAMUDDIN MEYER INFORMIERT ZUM THEMA »SALAFISMUS«

Erziehungsleiter Sebastian Hofmann (links) freut sich über den Besuch von Imam Husamuddin Meyer im Blauen Haus

Bei der Betreuungsarbeit mit Jugendlichen - insbesondere unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen (umA) - können die Gefahren, die von extremistischen Werbern ausgehen, nicht außer Acht gelassen werden. Rechtsextremismus stellt eine Gefahr für Jugendliche dar; nicht weniger aber auch Strömungen, die sich auf religiöse Wurzeln berufen. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass betreuende Mitarbeiter/innen fundiert informiert sind im Hinblick auf Hintergründe, Verbreitung, Herangehensweise und die konkreten Gefahren, die für die uns anvertrauten jungen Menschen zur Gefahr werden könnten. Hieraus gilt es, pädagogische Blickweisen zu schärfen und Warnsignale früh richtig zu deuten.

Zahlreiche Mitarbeitende des Jugendhilfeverbundes folgten Meyers Ausführungen und nutzten die 2-stündige Informationsveranstaltung, wichtige Fragen zu stellen und Aspekte aus dem Betreuungsalltag darzustellen. Auch zukünftig steht Imam Meyer den Mitarbeitenden sowie den Jugendlichen beratend zur Seite.

»Neben einem kompetenten Gesprächspartner zu Fragen des Islam in Deutschland, konnten wir mit Imam Meyer einen beeindruckenden, weltoffenen Menschen in der Einrichtung begrüßen«, resümierte Erziehungsleiter Hofmann am Ende der Veranstaltung.

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FRÜHJAHR 2016

QUALIFIZIERUNGS-CURRICULUM IN VOLLEM GANG

Unser vielfältiges internes Qualifizierungs- und Informationsangebot unterstützt die Professionalität in der Betreuungsarbeit

Bereits seit einigen Monaten werden im Jugendhilfeverbund die InHouse-Informations- und Qualifizierungsangebote deutlich ausgebaut. In einem breiten Curriculum werden zahlreiche Mitarbeiter/innen im pädagogischen Bereich gezielt bei der Wahrnehmung ihrer fachlichen Aufgaben gestärkt und geschult. Je nach Schwerpunkt der betreuerischen Aufgabe werden wiederholt Fortbildungen zum Thema der professionellen Deeskalation sowie traumapädagogische Grundlagen mit Schwerpunkt auf die Betreuung von umA angeboten. Hinzu kommen Schulungen zur digitalen Kassenführung und Dokumentation - ebenfalls Aufgaben, die zum modernen Berufsbild der pädagogischen Fachkraft in betreuenden Einrichtungen zählen. Am Ende des Curriculums sollen möglichst viele pädagogischen Mitarbeiter/innen diese Qualifizierungsbausteine durchlaufen haben.

Weiterer Bestandteil des Curriculums sind 2-tägige Informationsveranstaltungen für neue Mitarbeiter/innen, Informationsrunden zu den Themen »Infektionsschutz« sowie dem »Umgang mit Gefahren salafistischer Strömungen im pädagogischen Alltag«. Im Laufe des Aprils steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: In einer 1-tägigen Fortbildung gibt es vielfältige Informationen zum Thema »Frühkindliche Bindungserfahrungen und ihre möglichen Auswirkungen«.

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MÄRZ/ APRIL 2016

»DAS PERFEKTE DINNER« WEITET DEN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

Die kulinarische Reise der umA-WGs Siegfriedring B und C: Mexiko - Russland - Amerika - Deutschland - Italien

Alle Menschen haben Gemeinsamkeiten - zum Beispiel das Essen, denn ohne Essen geht`s nirgendwo auf der Welt. Und das auf ganz unterschiedliche, spannende Weise. In den Osterferien werden sich die Jugendlichen der beiden umA-Gruppen Siegfriedring B und C auf eine spannende kulinarische Reise durch vier Kontinente begeben. Fünf Teams (bestehend aus Jugendlichen und Betreuer/innen), die im Rahmen eines Gruppenabends am 17.03. durch die Glücksfee Helena ausgelost wurden, treten gegeneinander an. Wie beim »Perfekten Dinner« sind die Teams vor die Herausforderung gestellt, Ihre Gäste (also alle anderen Jugendlichen und Betreuer/innen) von der Qualität der gekochten Speisen, der Tischdekoration und dem Rahmenprogramm so zu überzeugen, dass im Anschluss möglichst viele Punkte gesammelt werden können. Am Ende der Ferien steht fest, ob das »Team Mexiko«, das »Team Russland«, das »Team Amerika«, das »Team Deutschland« oder aber das »Team Italien« den Gaumen-Wettstreit für sich entscheiden konnte. Zuvor müssen das Buget bedacht, typische Speisen des Themenlandes erkundet, eingekauft und das gemeinsame Kochen organisiert werden. Das Gewinner-Team bestimmt, welche große Aktion die beiden Gruppen in den Sommerferien machen werden. Ein spannender Blick über den Tellerrand. Vielleicht findet sich auch die Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich »typisch deutsche« Küche?

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FEBRUAR 2016

ZDF-SERIE »37 GRAD« BEGLEITET DREI UMA

Samir aus Afghanistan lebt im Antoniusheim. Er ist einer von drei umA, die in der Dokumentation des ZDF portraitiert wurden

Über drei Monate wurden drei in Erziehungshilfeeinrichtungen betreute Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflüchtet sind, von einem Team der ZDF-Doku-Reihe »37 Grad« bei ihrem Leben in Deutschland begleitet. Einer dieser jungen Menschen - Samir - lebt in einer Wohngruppe des Antoniusheims. In ganz verschiedenen Stationen seines alltäglichen Lebens (in der Wohngruppe,  im Praktikum, in der Schule, in der Freizeit) gewährte Samir dem Filmteam um Redakeurin Ulrike Schenk Einblicke in sein Leben - und damit der breiten Öffentlichkeit. Herausgekommen ist mit dem Film »Ohne Eltern im fremden Land« eine realitätsnahe, professionell und sensibel begleitete, authentische Dokumentation.

Zur Dokumentation kommt die Filmemacherin zu dem Fazit: »So sind Samir, Yeshi und Abdi sicher nicht repräsentativ für alle Flüchtlinge, die zu uns kommen. Aber vielleicht für andere minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge. Nach Ende der Dreharbeiten war die einhellige Meinung des Filmteams: Wenn die Jugendlichen keine Perspektive in Deutschland bekommen, dann wären viel Arbeit, Kosten und Bemühungen um ihre Integration umsonst gewesen!«

ZUM FILM GELANGEN SIE HIER.

DAS FACEBOOK-PROFIL DER ZDF-SENDEREIHE »37 GRAD« FINDEN SIE HIER.

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FEBRUAR 2016

POSITIVER BLICK ZURÜCK - OPTIMISTISCH NACH VORN: NEUJAHRSEMPFANG 2016

Auch 2016 ein besonderes Highlight: Der Neujahrsempfang

Ebenso wie in den vergangenen Jahren ein besonderes Highlight: Anfang Februar folgten etwa 200 Mitarbeiter/innen des Jugendhilfeverbundes der Einladung von Verbundleiter Andreas Müller zum diesjährigen Neujahrsempfang im großen Saal des Roncalli-Hauses.

Aufgrund des rasanten Wachstums des vergangenen Jahres - insbesondere durch den massiven Ausbau der Betreuungskapazitäten im Bereich umA (») - stellte das Jahr 2015 »ein besonderes und auch besonders anstrengendes Jahr in der Geschichte des Jugendhilfeverbundes« dar, wie Verbundleiter Müller in seiner traditionellen Neujahrsrede betonte. Gleichwohl machte Müller deutlich, dass das »Thema umA« zwar das herausfordernste des vergangenen Jahres darstellte, keinesfalls aber das einzige. So konnten Renovierungen und Neugestaltungen bereits bestehender Einrichtungen des Verbundes weiter voran gebracht werden; wichtige Schritte im Bereich fachlicher Qualifikation eingeleitet und die Vernetzung in der Region stabilisiert und ausgebaut werden. »Heute verfügt der Jugendhilfeverbund über 340 Betreuungsplätze im stationären, ambulanten und flexiblen Bereich der Erziehungshilfe. 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten diese Entwicklung mit großer Motivation, Kreativität, Fachlichkeit und Engagement«, stellte Müller dar. Die vorgertragenen Zahlen haben sogar einige der anwesenden Mitarbeiter/innen sichtlich überrascht - so groß ist der Sprung im Vergleich zum Vorjahr. »Das gute Bewältigen der Aufgaben des vergangenen Jahres wäre ohne Ihr Engagement und Ihre Einsatzbereitschaft nicht in dieser Form möglich gewesen. Dafür danke ich Ihnen ausdrücklich«, betonte Müller.

»Blick zurück - Blick nach vorn«: Neujahrsrede des Verbundleiters Andreas Müller

Nicht weniger als der erfolgreichen Vergangenheit wandte er sich auch den bevorstehenden Herausforderungen zu: Hier zeigte der Verbundleiter auf, dass weitere, im Vergleich zu den derzeitigen Notunterbringungen für umA, deutlich bessere Unterbringungsmöglichkeiten in enger Abstimmung mit dem Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden in den nächsten Monaten geschaffen werden. Damit können die derzeitig notwendigen Notkonstrukte aufgelöst werden. Außerdem betonte Müller die Notwendigkeit weiterer fachlicher Qualifikation und die Optimierung von Verwaltungsabläufen innerhalb der Einrichtung. Mit Blick auf das Projekt »antoniuspaten« (») machte er zudem deutlich, dass das Einbinden ehrenamtlich Engagierter in die Betreuung der umA in großer Breite »Neuland« für die Arbeit des Verbundes darstellt.

Bei der traditionellen Ehrung der Jubilare aus dem vergangenen Jahr wurde Müller von seiner Stellvertreterin, Beate Mayer, unterstützt.

Neben der jährlichen Präsentation »Bilder eines Jahres«, die vom Lernprojekt im Frida-Kahlo-Haus (») vorbereitet wurde, rahmte ein delikates Buffet die Veranstaltung ein.

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JANUAR 2016

LERNPROJEKT ERÖFFNET MARTIN-BUBER-LERNSTUBE 

Im Rahmen der Eröffnungsfeier der Martin-Buber-Lernstube konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Antoniusheims den neuen Raum des Lernprojekts in Beschlag nehmen. Unser Bild zeigt Lernprojekt-Leiter Richard Mittag (Bildmitte) sowie die Lernprojekt-Mitarbeiter Mario Hoff und Annette Schröder, die das Team der Sprachlehrerinnen vertrat. Ehrengast der Eröffnungsfeier war der hölzerne Schlüssel (Bildmitte), der erstmalig zur Eröffnung des Lernprojekts Anfang 2010 überreicht wurde und nun erneut zum Einsatz kam

Dicht an dicht drängten sich neugierige Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende des Jugendhilfeverbundes bei der Eröffnungsfeier »Lernprojekt: Neustart.« am 22. Januar in der neu gestalteten Martin-Buber-Lernstube. Das Lernprojekt im Frida-Kahlo-Haus muss seit einigen Monaten wegen der Notunterbringung zahlreicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer/innen auf sein angestammtes Haus verzichten - nur die Sprachkurse am Standort Boelckestraße und die Angebote des Naturhochseilgartens (») konnten nahtlos weiter laufen.

Umso mehr freuten sich Projektleiter Richard Mittag und die weiteren Mitarbeiter/innen des Lernprojekts über die Eröffnung der Martin-Buber-Lernstube auf dem Hauptgelände des Verbundes. Um die wesentlichsten Angebote auch ohne die vertrauten Räume im Frida-Kahlo-Haus für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder anbieten zu können, wurde ein Möbellager aufwendig um- und ausgebaut sowie neu ausgestattet.

In den nächsten Monaten wird das Frida-Kahlo-Haus renoviert und gänzlich neu ausgestattet. Bis dahin sind die Lernprojekt-Besucher/innen in der Martin-Buber-Lernstube herzlich willkommen. Nach dem Umzug in das eigentliche Lernprojekt-Haus wird der neue Raum einer anderen Bestimmung zugeführt. Welche das ist, wird heute noch nicht verraten. Nur so viel: Auch hiervon werden alle Antoniusheimer profitieren können.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM LERNPROJEKT IM FRIDA-KAHLO-HAUS FINDEN SIE HIER.

DIE AKTUELLEN ANGEBOTE DES LERNPROJEKTS GIBT`S HIER.

WEITERE INFORMATIONEN ZU MARTIN BUBER FINDEN SIE HIER.

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JANUAR 2016

HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL IST SCHIRMHERRIN DER »ANTONIUSPATEN«

Zu Gast im Antoniusheim: Bundesministerin a.D. Heidemarie Wieczorek-Zeul (Bildmitte) informiert sich über den Stand des Ehrenamt-Projekts »antoniuspaten«. Außerdem auf dem Bild zu sehen sind die Projektleiterinnen Adriana Ruiz Pino (links) und Mareike Helmvoigt

Eine passendere Schirmherrin für das vor kurzem gestartete Ehrenamt-Projekt »antoniuspaten« ist kaum vorstellbar: Die ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul übernimmt die Schirmherrschaft über das Patenprojekt.

Am 14. Januar konnten wir den prominenten Gast zu einer Gesprächsrunde über den aktuellen Stand des Projekts im Antoniusheim willkommen heißen. Bei Kaffee und Kuchen berichteten die Projektleiterinnen Adriana Ruiz Pino und Mareike Helmvoigt, dass inzwischen die ersten ehrenamtlich engagierten Paten ihre Patenschaft über im Jugendhilfeverbund betreute unbegleitete minderjährige Ausländer/innen (umA) übernommen haben. »Zurzeit haben wir etwa 130 Bewerber/innen für eine Patenschaft«, konnten die Projektleiterinnen der Ministerin a.D. berichten. »Neben den ersten allgemeinen Informationsveranstaltungen haben wir jetzt mit der Durchführung der ersten Einzelgespräche im Rahmen des Bewerbungsverfahrens begonnen«, berichteten Ruiz und Helmvoigt weiter. Parallel werden Schulungen für die angehenden Patinnen und Paten organisiert.

Frau Wieczorek-Zeul wird selbst eine Patenschaft übernehmen und eine Jugendliche beim Übergang in ein selbstbestimmtes Leben begleiten und unterstützen.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM PROJEKT FINDEN SIE HIER.

INFORMATIONEN ZUR SCHIRMHERRIN DER »ANTONIUSPATEN« FINDEN SIE HIER.

ZUM FACEBOOK-PROFIL VON HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL GELANGEN SIE HIER.

SIE MÖCHTEN EINE PATENSCHAFT ÜBERNEHMEN? BITTE RUFEN SIE UNS AN UNTER (0611) 89 07 53 10 , SENDEN SIE EINE Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ODER FÜLLEN SIE UNSER »ANTONIUSPATEN«-BEWERBUNGSFORMULAR ONLINE AUS.

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JANUAR 2016

THERAPIEBEGLEITHUND IN DER TAGESGRUPPE BUTTERBLUME

Auf den Hund gekommen: Labrador-Rüde Diego leistet wertvollen Beitrag

Seit Juli 2015 haben wir in der Tagesgruppe Butterblume einen neuen Kollegen. Das Besondere an ihm sind die vier Beine und seine kalte Schnauze. Diego ist ein mittlerweile neun Monate alter Labrador-Rüde und begleitet mich täglich bei meiner Arbeit mit den Kindern in der Tagesgruppe Butterblume.

Mit mir, seiner Besitzerin Tammy Heinrich, absolviert er eine Ausbildung zum Therapiebegleithund beim »Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie«.

Die Arbeit mit Diego ist für die Kinder in der Tagesgruppe sehr vielseitig - der Schwerpunkt liegt auf tiergestützter Pädagogik. Das Ziel: Lernfortschritte im Sozialverhalten mit Hilfe sozialemotionaler Lernprozesse. In solchen Lernprozessen haben die Kinder einen regelmäßigen und positiven Kontakt zu Diego, welcher  das Empathievermögen  steigert - auch gegenüber anderen Kindern. Diego ist für die Kinder ein Stressfresser. Er lenkt sie von ihrer Wut, von ihrer Angst, ihrer Langeweile, ihrer Gleichgültigkeit und/oder ihrer Unlust ab. Dafür schenkt er ihnen seine Freude, seine Anhänglichkeit, seine Zärtlichkeit, seine Lebenslust und seine frohe Aufmerksamkeit. Diego gibt den Kindern in der Tagesgruppe Butterblume oft eine direkte Rückmeldung auf ihr Verhalten, jedoch ist das wichtigste hierbei: Er bewertet nicht!

Manche ihrer eigenen Probleme können die Kinder dank Diego für eine Weile „vergessen“. Sie konzentrieren sich stattdessen darauf, was sie schaffen können - natürlich mit ihm gemeinsam.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM »MÜNSTERANER INSTITUT FÜR THERAPEUTISCHE FORTBILDUNG UND TIERGESTÜTZTE THERAPIE«, KURZ MITT, FINDEN SIE HIER.