Unser Jahresmotto 2017

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- UNSERE BEGRU?UNGSBROSCHURE

Du interessierst Dich fur das Leben in einer vollstationaren Wohngruppe?

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In diesem Info-Heft erfahrst Du Interessantes uber die ersten Tage, Deine Rechte und vieles mehr.

- WORTERBUCH

Auf dieser Seite erklaren wir Euch die wichtigsten Worter, mit denen Ihr im Antoniusheim zu tun habt, von A-Z.

Worter mit einem blauen Anfangsbuchstaben werden extra erklart.

A

ABKURZUNGEN

BGB: Burgerliches Gesetzbuch

SGB: Sozialgesetzbuch (VIII=8; X=10)

usw.: und so weiter

z.B.: zum Beispiel


AKTE

Uber jede/n, die/der im Antoniusheim bereut wird, fuhren wir eine Akte. Dabei handelt es sich um eine Sammlung wichtiger Unterlagen, wie Briefe, Schulzeugnisse, Unterlagen zu Deiner Krankenversicherung, Deine Entwicklungsberichte und einiges mehr. Du hast das Recht, Deine eigene Akte zu lesen. Wenn Du Deine Akte einsehen mochtest, wende Dich an Dein/e BezugsbetreuerIn. Ihr werdet Euch dann verabreden und geht die Akte gemeinsam durch.


ARBEITS-UND MOTIVATIONSPROJEKT (Abkurzung: AMP)

Das AMP ist ein Teil des Lernprojekts. Im AMP konnen Jugendliche und junge Erwachsene teilnehmen, die keine Schule besuchen, keine Ausbildung machen, keine Berufsvorbereitende Bildungsma?nahme absolvieren und auch sonst keiner (regelhaften) Beschaftigung nachgehen.


AUSBILDUNG

Sobald Du auf das Ende des Schulbesuchs zugehst, werden wir mit Dir uber Deine Berufswunsche sprechen und gemeinsam mit Dir beraten, welche Moglichkeiten Du hast. Neben der Beratung durch die Bundesagentur fur Arbeit („Arbeitsamt“), kannst Du Dir Rat bei Deinen BetreuerInnen und der Erziehungsleitung einholen. Eine gezielte Berufsberatung bietet Dir kostenlos auch das Lernprojekt an.

Eine Ausbildung besteht meistens aus einer Mischung aus Praxis und Besuch einer Berufsschule. Falls Du nach der Schule noch etwas Unterstutzung dabei brauchst, eine Ausbildung erfolgreich machen zu konnen, kannst Du auch eine Berufsvorbereitende Bildungsma?nahme besuchen.


AUSGEHZEITEN

Wann Du zuruck in der Gruppe sein sollst, hangt davon ab,

// wie alt Du bist,

// wie lange Du in der Gruppe wohnst,

// was das Gesetz festlegt,

// was sich aus den Regelungen in Deiner Wohngruppe ergibt und

// welche Absprachen Du mit Deinen BetreuerInnen triffst


AU?ENBETREUUNG

Damit ist gemeint, dass altere Jugendliche und junge Erwachsene, wenn es fur sie sinnvoll erscheint, auch nach dem Auszug aus einer Wohngruppe durch PadagogInnen des Antoniusheims weiter betreut werden. Jugendliche und junge Erwachsene, die au?erhalb der Wohngruppen betreut werden, leben meistens in ihrer eigenen Wohnung. Die padagogische Begleitung findet durch miteinander vereinbarte Treffen oder durch Telefonate statt.


B

BERUFSVORBEREITENDE BILDUNGSMA?NAHME (Abkurzung: BVB)

Ein BVB soll mit einer Mischung aus praktischer Tatigkeit und theoretischem Lernen (Unterricht) dabei helfen, Dich auf eine Ausbildung vorzubereiten.


BESCHWERDE

Immer dann, wenn Du Dich von Jugendlichen oder Erwachsenen im Antoniusheim ungerecht behandelt fuhlst, hast Du das Recht, Dich daruber zu au?ern. Deshalb wurde im Antoniusheim gemeinsam mit dem Heimrat dieser Ablauf fur Deine Beschwerden entwickelt:

// Schritt 1: Wenn es einen Grund fur Dich gibt, Dich zu beschweren, besprich` Deine Beschwerde am besten zu allererst mit dem Menschen, dessen Verhalten Dich stort. Such` das Gesprach (am besten unter vier Augen) und mach` Deine Kritik deutlich. Offenheit im Gesprach auf beiden Seiten zahlt sich aus!

// Schritt 2: Hast Du das Gefuhl durch Schritt 1 nicht weiter zu kommen, oder ist es nicht moglich, die betreffende Person zu sprechen, dann wende Dich an eine/n andere/n BetreuerIn oder an Deine/n Gruppensprecher/in. Sie oder er kann Deine Beschwerde mit Dir besprechen und/ oder sie in die Teambesprechung (BetreuerIn ) oder den Heimrat (Gruppensprecher/in) einbringen.

// Schritt 3: Ist Deine Beschwerde fur Dich dann immer noch nicht ausreichend gelost, wende Dich an die fur Dich zustandige Erziehungsleitung.

// Schritt 4: Fur den Fall, dass die Sache fur Dich nun noch nicht aus der Welt sein sollte (oder Du das Gefuhl hast, Deine Beschwerde wird im Antoniusheim nicht gehort), kannst Du Dich auch an das Jugendamt wenden. Den Namen und die Telefonnummer deiner/s zustandigen MitarbeiterIn im Jugendamt erhalst Du von Deinen Betreuer/innen.


BETREUER/IN

Eine Betreuerin oder ein Betreuer sind Erwachsene, die als PadagogInnen im Antoniusheim beschaftigt sind. Alle BetreuerInnen sind sogenannte Fachkrafte. Das hei?t, jede/r BetreuerIn im Antoniusheim hat eine abgeschlossene Ausbildung als ErzieherIn, SozialpadagogIn, Diplom-PadagogIn, SozialarbeiterIn oder sehr ahnlichen Berufen.


BETREUERTEAM

Die BetreuerInnen, die in Deiner Wohngruppe arbeiten bilden das Betreuerteam.


BEZUGSBETREUER/IN

Bald nach Deiner Aufnahme wirst Du eine/n BezugsbetreuerIn bekommen. Manchmal steht schon am ersten Tag fest, wer die Bezugsbetreuung fur einen „Neuen“ ubernimmt, manchmal dauert es einige Wochen. Wer Dein/e BezugsbetreuerIn wird, beschlie?t das Team (Betreuerteam). Um eine gute Entscheidung zu treffen, wollen und mussen Dich Deine Betreuer/innen zunachst einmal besser kennen lernen.

Zu den Aufgaben Deiner/s BezugsbetreuerIn gehort unter anderem:

// sich regelma?ig Zeit speziell fur Dich zu nehmen;

// Dein Taschengeld, Kleidergeld und Hygienegeld zu verwalten und auszuzahlen;

// Dich ganz besonders im Blick zu haben und Deine Themen in die Teambesprechung einzubringen;

// Kontakt zu Deiner Familie zu halten bzw. aufzunehmen;

// Kontakt zu Deiner Schule oder Ausbildungsstelle zu halten;

// mit anderen Fachkraften des Antoniusheims zu Deinem Wohl (und am besten mit Dir gemeinsam) zusammen zu arbeiten;

// an Deinen Hilfeplangesprachen, Fallbesprechungen usw. teilzunehmen;

// Deinen Entwicklungsbericht zu schreiben.

Falls Dein/e BezugsbetreuerIn wegen Urlaub, Krankheit, Fortbildungen oder Ahnlichem langer nicht in der Gruppe sein kann, wird das Team fur sie oder ihn eine Vertretung bestimmen.


BRANDSCHUTZ

Im Antoniusheim gibt es eine feste Brandschutzordnung. Falls es brennt, stehen auf den Fluren Feuerloscher bereit und ein Notfallplan hangt aus.


E

EINRICHTUNGSLEITUNG

Das Antoniusheim ist eine ziemlich gro?e Einrichtung mit vielen verschiedenen Angeboten (mehr Infos dazu findest Du auf dieser Website unter "Gruppen & Angebote"). Geleitet wird das Antoniusheim von den Geschaftsfuhrern und der Verbundleitung.


ELTERN

Deine Eltern sind in der Regel auch Deine Sorgeberechtigten (Sorgerecht). Wir sind bemuht, regelma?igen Kontakt zu Deinen Eltern zu haben und uns mit ihnen auszutauschen. Auch unterstutzen wir Dich dabei, einen guten Kontakt zu Deinen Eltern zu erhalten oder aufzubauen. Damit Du eine gute Hilfe wahrend Deiner Zeit im Antoniusheim erhaltst, sind Deine Eltern fur uns ganz wichtige PartnerInnen. Wie sich der Kontakt mit Deinen Eltern im Einzelnen gestaltet, hangt von Deiner personlichen Situation ab.


ENTWICKLUNGSBERICHT (auch: Sachstandsbericht)

Ungefahr alle sechs Monate schreibt Dein/e BezugsbetreuerIn einen Bericht uber Deine Entwicklung. Dieser Bericht ist fur das Jugendamt gedacht und dient normalerweise als Vorbereitung fur das Hilfeplangesprach. Inhalte des Entwicklungsberichts konnen sein:

// Dein Verhalten in der Gruppe;

// der Kontakt zu Deiner Familie;

// Deine Leistungen in der Schule oder Ausbildung;

// Deine Gesundheit;

// Deine korperliche Entwicklung;

// Deine seelische/ geistige („psychische“) Entwicklung;

// Einschatzungen Deiner BetreuerInnen fur die Zukunft.

Du hast das Recht, diesen Bericht zu lesen (oder vorgelesen) und erklart zu bekommen. Falls Dein/e BezugsbetreuerIn nicht ohnehin deshalb auf Dich zukommt, sprich sie oder ihn auf Deinen Entwicklungsbericht an.


ERZIEHUNGSLEITUNG

Die/ der ErziehungsleiterIn ist ein/e PadagogIn, die/der den BetreuerInnen in der Gruppe vorgesetzt ist. Sie/ er nimmt an Hilfeplangesprachen, Teamsitzungen und anderen Besprechungen teil.


G

GEHALT

Sobald Du einer Beschaftigung (wie zum Beispiel einer Ausbildung) nachgehst, fur die Du ein Gehalt, also Lohn bekommst, musst Du einen gro?en Teil dieses Geldes an das Jugendamt abgeben. Die Betreuung in einer Wohngruppe kostet sehr viel Geld. Mit Deinem Anteil leistest Du einen Beitrag zu diesen Kosten. Den verbleibenden Betrag kannst Du als Taschengeld, Kleidergeld oder Hygienegeld verwenden.


GRUPPENGESPRACH (auch: Gruppennachmittag oder Gruppenabend)

Das Gruppengesprach ist ein Treffen aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Wohngruppe. Hier werden wichtige Themen besprochen, die alle in der Gruppe betreffen. Am Gruppengesprach sollen alle Kinder und Jugendlichen und moglichst auch alle Erwachsenen teilnehmen. Gruppengesprache konnen sehr verschieden ablaufen: Manchmal gab`s Arger und Stoff fur Diskussionen, manchmal ist einfach mal Zeit, in Ruhe miteinander zu sprechen.


GRUPPENSPRECHER/IN

Die/ der GruppensprecherIn wird von der Wohngruppe gewahlt. Sie oder er vertritt die Interessen der eigenen Gruppe im Heimrat.


H

HAUSAUFGABEN

Was Hausaufgaben sind, mussen wir an dieser Stelle bestimmt nicht erklaren. Aber: Wir finden es sehr wichtig, dass Du Deine Hausaufgaben regelma?ig und sorgfaltig machst. Deshalb tauschen wir uns regelma?ig mit Deinen LehrerInnen aus. Unterstutzung bei den Hausaufgaben erhaltst Du in der Wohngruppe, aber auch im Lernprojekt.


HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT

MitarbeiterIn, die/der fur die Sauberkeit der Gemeinschaftsbereich zustandig ist. In den Tagesgruppen kochen und backen die Hauswirtschaftskrafte auch.


HEIMLEITUNG

siehe Einrichtungsleitung


HEIMRAT

Der Heimrat ist die Interessensvertretung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Antoniusheim. Der Heimrat wird in jedem ungeraden Jahr zu Ostern gewahlt. (Siehe auch die Infos im Bereich "Wir uber uns" auf dieser Homepage). Wenn Du Dich an den Heimrat wenden mochtest, sprich Deine/n GruppensprecherIn oder eine/n BetreuerIn an oder schreib eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


HEIMRATSBERATER/INNEN

BetreuerInnen, die bestimmt sind, den Heimrat besonders zu unterstutzen und zu beraten.


HILFEPLAN

Im Hilfeplan steht, was im Hilfeplangesprach besprochen wurde. Das sind zum Beispiel Ziele, die Du erreichen mochtest und Ziele, die das Jugendamt und das Antoniusheim fur Dich als wichtig und richtig erachten. Auch steht im Hilfeplan, wie diese Ziele erreicht werden konnen und wer dafur zustandig ist. Du hast das Recht, Deinen Hilfeplan jederzeit einzusehen. Wenn Du mochtest, erhaltst Du eine Kopie fur Dich.


HILFEPLANGESPRACH (Abkurzungen: HIP oder HPG)

In Deinem Hilfeplangesprach stehen Du und Deine Interessen im Mittelpunkt.

An dieser Besprechung nehmen teil:

// Du (ohne Dich kann kein Hilfeplangesprach stattfinden);

// Deine Sorgeberechtigten (meistens sind das die Eltern);

// die/ der fur Dich zustandige SachbearbeiterIn des Jugendamtes;

// ein/e BetreuerIn Deiner Gruppe (meistens die/der BezugsbetreuerIn);

// die Erziehungsleitung und/ oder andere PadagogInnen des Antoniusheims;

// eventuell Dein/e KlassenlehrerIn (nur zum Thema Schule);

// wenn Du es wunschst: Eine Person Deines Vertrauens (gema? § 13, Absatz 4, SGB X)


Die Inhalte eines HIP/ HPG konnen unter anderen sein:

// Deine aktuelle Situation in der Wohngruppe;

// Erfolge der vergangenen Zeit;

// anstehende Herausforderungen und Ziele;

// Konflikte der Vergangenheit oder solche, die noch geklart werden sollen;

// Deine Situation in der Schule oder Ausbildung;

// Deine gesundheitliche Situation;

// Themen, die Dir wichtig sind und die Du in das HIP/ HPG einbringst.

Die Ergebnisse des HIP/ HPG werden im Hilfeplan festgehalten.


HYGIENEGELD

Das Hygienegeld ist Geld, das Dir jeden Monat zum Kauf von Hygieneartikeln zur Verfugung gestellt wird. Der Betrag ist fur alle Kinder und Jugendlichen gleich. Vom Hygienegeld werden Duschseife, Shampoo, Zahnburste, Zahnpasta und so weiter gekauft. Auch fur den Frisorbesuch ist das Geld gedacht.


J

JUGENDAMT

siehe auch: Sachbearbeiter/in im Jugendamt

Das Jugendamt ist eine Behorde, die fur die Kinder- und Jugendhilfe zustandig ist. Fur Deine Betreuung im Antoniusheim fallen hohe Kosten an. Ein gro?er Teil dieser Kosten (oft auch alles) wird vom Jugendamt bezahlt.


K

KLEIDERGELD

Das Kleidergeld wird Dir jeden Monat zur Verfugung gestellt, um – rate mal! – Kleider zu kaufen. Die Hohe des Kleidergeldes hangt von Deinem Alter ab. Frag` Deine BetreuerInnen nach der Hohe Deines Kleidergeldes.


L

LERNPROJEKT (im Frida-Kahlo-Haus)

Das Lernprojekt ist der Bereich im Antoniusheim, in dem sich alles rund um`s Lernen dreht. Das Lernprojekt steht allen Kindern und Jugendlichen im Antoniusheim offen. Du kannst freiwillig und kostenfrei an den vielen verschiedenen Angeboten in diesen Bereichen teilnehmen.

Wann welches Angebot stattfindet, erfahrst Du auf dem bunten Bausteinplan, der in Deiner Gruppe fur alle aushangt. Ein Blick lohnt sich fur Dich auf jeden Fall! Weitere Infos findest Du auf dieser Website im Bereich "Bildung & Lernen".


P

PADAGOG/INNEN

PadagogInnen haben eine Ausbildung im padagogischen Bereich. Siehe auch BetreuerIn.


PRIVATSSPHARE

Du hast ein Recht auf unbeobachtete Zeit fur Dich allein. Das hei?t: Du entscheidest, wer wann Dein Zimmer betreten darf.

Eine Ausnahme sind die BetreuerInnen. Auch sie werden Deine Privatsphare respektieren (z.B. indem sie anklopfen, bevor sie in Dein Zimmer kommen). Im Alltag kann es aber zu Situationen kommen, in denen Deine BetreuerInnen schnell reagieren mussen, weil eine Gefahrdung fur Dich oder andere vermutet wird. (Stell` Dir vor, es brennt! Brandschutz).


R

RECHT(E)

siehe UN-Kinderrechtskonvention


RESPEKT

Bezeichnet eine wertschatzende, aufmerksame, achtsame Haltung gegenuber der Welt und sich selbst.

Wer Respekt gibt, wird Respekt bekommen.


S

SACHBEARBEITER/in im Jugendamt

Die/ der SachbearbeiterIn im Jugendamt hat zum Beispiel die Aufgabe, eine fur Dein Wohl geeignete Hilfe anzubieten. Sie oder er ist ein/e wichtige/r AnsprechpartnerIn fur Dich. Die/der SachbearbeiterIn ist fester Teilnehmer des Hilfeplangesprachs und schreibt den Hilfeplan. Die Telefonnummer Deine/r SachbearbeiterIn bekommst Du von Deinen Betreuer/innen.


SCHULE

Jeder junge Mensch mit Schulpflicht muss eine fur ihn geeignete Schule besuchen. In Wiesbaden gibt es eine ganze Reihe guter Schulen: Von der Grundschule bis zur Berufsschule. Wir werden Dich bei Deinem regelma?igen und moglichst erfolgreichen Schulbesuch unterstutzen!

Alle, die (noch) keine Schule besuchen, konnen ubergangsweise im Arbeits– und Motivationsprojekt betreut werden. Hier erhaltst Du auch Beratung in Sachen Schule und Ausbildung.


SCHULPFLICHT

Alle Kinder und Jugendlichen mussen, bis sie entweder volljahrig (also 18 Jahre alt) sind oder einen Schulabschluss haben, eine Schule besuchen. Dass Du eine Schule besuchen musst ist aber nur die eine Seite der Schulpflicht. Auf der anderen Seite hast Du auch ein Recht auf Schule. Auch wenn Schule nicht immer Spa? machen kann, denk` immer daran: Gute Bildung ist ein wichtiger Schlussel fur Deine Zukunft.

Deine BetreuerInnen sind verpflichtet dafur zu sorgen, dass Du Deine Schulpflicht erfullst.


SORGEBERECHTIGE/R

siehe Eltern


SORGERECHT

Es kann sein, dass Teile des Sorgerechts, in Ausnahmefallen auch das ganze Sorgerecht, durch einen Richter auf andere Menschen als Deine Eltern ubertragen wurde („Vormund“). Die Tatsache, dass Du im Heim lebst hei?t aber nicht automatisch, dass Deine Eltern nicht auch weiterhin das Sorgerecht fur Dich haben.

Das Sorgerecht ist ein Recht, aber auch eine Pflicht fur die/ den Sorgeberechtigte/n.

Es umfasst:

// die Vermogenssorge (Verwaltung Deines Geldes in Deinem Sinne)

// die Personensorge (zum Beispiel: Medizinische Versorgung, Schulbesuch (Schulpflicht, Ausbildung).

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht (also die Festlegung, wo Du Dich dauerhaft aufhaltst) ist Teil der Personensorge.


SPORTVEREIN

Wenn Du Interesse daran hast, eine Sportart in einem Verein auszuuben, wende Dich an Deine BetreuerInnen. Sie werden Dich dabei beraten und unterstutzen.


T

TAGESGRUPPE

In einer Tagesgruppe werden Kinder bis etwa 14 Jahre tagsuber nach der Schule betreut. Abends gehen die Kinder wieder zuruck zu ihren Familien. Im Antoniusheim gibt es zwei Tagesgruppen. Weitere Infos zu den Tagesgruppen findest Du auch im Bereich "Gruppen & Angebote" auf dieser Website.


TASCHENGELD

Solange Du im Antoniusheim (oder einem anderen Heim) lebst, hast Du einen gesetzlichen Anspruch auf Taschengeld. Die Hohe des Taschengeldes hangt von Deinem Alter ab. Je alter Du wirst, desto mehr Taschengeld bekommst Du. Wie viel Taschengeld Dir im Monat zusteht, erfahrst Du von Deinen BetreuerInnen. Dein/e BezugsbetreuerIn verwaltet das Geld. Sie oder er bespricht mit Dir gemeinsam, wofur Du das Geld ausgeben mochtest und berat Dich dabei. Sie oder er fuhrt genau auf, wie viel Geld Du wann bekommen hast. Bei jeder Auszahlung musst Du den Erhalt mit Deiner Unterschrift bestatigen (quittieren).

Taschengeld darf Dir (zum Beispiel als Konsequenz fur „schlechtes“ Verhalten oder die Verletzung von Regeln und Absprachen) nicht gekurzt werden. Wenn Du eine beschadigte Sache ersetzen musst, weil Du sie mit Absicht kaputt gemacht hast, kann ein Teil Deines Taschengeldes (nicht alles!) fur die Wiedergutmachung verwendet werden.

Dafur ist Dein Taschengeld zum Beispiel gedacht:

// Erfrischungsgetranke, Su?igkeiten;

// Hygieneartikel (zusatzlich zum Hygienegeld);

// Ausgaben fur Hobbys und kleine Vereinsbeitrage;

// Klamotten und modische Kleinigkeiten (zusatzlich zum Kleidergeld);

// Geschenke;

// Briefpapier, Briefmarken, Handykosten (Briefe an Behorden, z.B. das Jugendamt, sind fur Dich kostenfrei.)


TEAMBESPRECHUNG

Einmal in der Woche treffen sich die BetreuerInnen Deiner Gruppe mit der Erziehungsleitung zu einer Besprechung. Hier werden Themen besprochen, die mit den Kindern und Jugendlichen der Wohngruppe, den BetreuerInnen und der Organisation der Gruppe zu tun haben. Wichtige Entscheidungen werden hier von den Erwachsenen besprochen.


U

UN-KINDERRECHTSKONVENTION

Die Buchstaben „UN“ stehen fur die Abkurzung „United Nations“, zu deutsch: „Vereinte Nationen“. Die UN-Kinderrechtskonvention haben bis heute 193 Staaten auf der Erde unterzeichnet. Damit ist die Kinderrechtskonvention die verbreitetste Gesetzessammlung der Welt.

Darin hei?t es:

1. Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden.

2. Kinder haben das Recht gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden.

3. Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedurfnissen und Fahigkeiten entspricht.

4. Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und kunstlerisch tatig zu sein.

5. Kinder haben das Recht bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.

6. Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung.

7. Kinder haben das Recht sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre eigene Meinung zu verbreiten.

8. Kinder haben das Recht, dass ihr Privatleben und ihre Wurde geachtet werden.

9. Kinder haben das Recht im Krieg und auf der Flucht besonders geschutzt zu werden.

10. Behinderte Kinder haben das Recht auf besondere Fursorge und Forderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen konnen. [Quelle: www.jugendeinewelt.at/kinderrechte]

Weitere Infos zur Kinderrechtskonvention findest Du HIER.


UBERGABE

Von einer Ubergabe wird gesprochen, wenn sich die BetreuerInnen der Gruppe ablosen. Das hei?t: Ein/e BetreuerIn geht aus dem Dienst, ein/e andere/r ubernimmt den Dienst und bleibt bis zur nachsten Ubergabe.


V

VERBUNDLEITUNG

siehe Einrichtungsleitung


VORMUND

In einigen Fallen wird das Sorgerecht der Eltern von einem Gericht auf eine andere Person, einen sogenannten Vormund, ubertragen. Es kann sein, dass der Vormund das gesamte Sorgerecht ausfuhrt oder nur einen bestimmten Teil. Wenn Du Dich zu diesem Thema weiter informieren mochtest, schau mal HIER.